SC Bregenz - TSV Neumarkt
Entschlossenheit. Entschlossenheit und Qualität, so kann man das Spiel für uns Recht gut zusammenfassen. Na gut, Entschlossenheit, Qualität und Neumarkts Nr. 5 :D
Die Anfangsphase war noch etwas zerfahren, Neumarkt stand in Saalfeldner manier gut hinten drin und wartete darauf Nadelstiche zu setzen. Der erste kleine Stich kam in Form eines Weitschusses der sein Ziel nur knapp verfehlte. Kurz darauf zeigte sich aber die Neumarkter Kaltschneuzigkeit ein erstes Mal. Flanke von der Seite, am langen Eck steht der 5er komplett frei und grätscht den Ball zum 1:0 ins Tor. Riesenjubel im Stadion, natürlich, warum auch nicht - er hatte ja ins eigene Tor getroffen. Hab in 12 Jahren nie so ein Eigentor gesehen, zumindest keines bei dem ich zugebe das es eines ist (Kenne auch keinen echten Fussballfan, der kein ehemaliger Kärnten Fan ist, der sagt das geile abgerissene Flanke Tor von Regtop hätte sich Goriupp damals selbst ins Netz gelenkt und da er sonst nicht reingegangen wär sollte es als Eigentor zählen - tzzzz).
Danach die Wallerteicher erstmal von der Rolle, aber die besten Möglichkeiten konnten nicht genutzt werden (Para trifft unteranderem nur das Aussennetz). Doch nach der Pause ging es Blitzschnell - Flanke ins Zentrum und Para versenkt die Kugel mit einem sehenswerten Volley in den Maschen, Traumtor! Kurz darauf geht Para, wiederum nach genialer Vorlage von Semih, auf die Reise und lässt dem Salzburger Schlussmann keine Chance. Danach wird er für die nächsten Aufgaben in deutschen Privatsendern und Salzburg geschohnt und Jungspund Dennis Alibabic für Ihn eingewechselt. Und egal ob es in der Familie liegt oder beim Wechsel vielleicht ein bisschen Magie von Para übergesprungen ist (Nein, der Junge kann schon Fußballspielen ;) ), mit der ersten Ballberührung am langen Pfosten. 4:0. Hoffe nur der jüngere Bruder lernt aus den Fehlern des älteren. Wäre schade wenn 2 Karrieren des kurzfristigen Geldes wegen früh enden. Übrigens, Elvis erst seit den letzten 4 Spielen überhaupt in Kader und als Einwechslung insgesamt vielleicht eine Stunde am Platz, mal schaun ob das nach der nächsten Fuhre Talente auch noch klappt oder obs zu einer anderen Filale geht.
Dann war Neumarkt auf dem Weg zum Ehrentreffer, vorbei an unserer kurzzeitig tiefschlafenden Abwehr. Allerdings klappte es nicht so gut wie aufs eigene Tor, nach 2 Mal Pfosten während einer Aktion wurde der Ball geklärt.
Als Schlusspunkt kam einer zu seinem Tor, dem der Knopf langsam aufgeht. Verteidiger Lukas Neunteufel nach seinem Tor gegen Hard diesmal mit einem Kopfball nach Ecke erfolgreich.
Zweite Humba im Frühjahr, Mannschaft im Gegensatz zu Teilen der Fangemeinde fit, war am Anfang lauter als der Fanblock, alle Achtung meine Herren und liebe Mitsupportende - nach 90 Minuten Party muss noch genug dafür im Tank sein :D
"Auswärtssieg bei Austria Salzburg" wurde 2 Mal gesungen, die Mannschaft heiß gemacht. Aber zuerst wartete ein Besuch bei Harald Schmidt und Co auf unser Team...
SV Sat. 1 - SC Bregenz
"Unser Sieg wird Ranissimo", "Rum - Satteins Fußball", "Color Up Your Life - With Schwarz-Weiß Bregenz",... ja, die Kreativabteilung hatte gegen den etwas speziellen Klub einer etwas speziellen Vorarlberger Gemeinde aus dem Oberland einiges im Petto. Leider wurde nichts umgesetzt. Zum Einen wegen dem in Kürze anstehenden Spiel bei Austria Salzburg, zum Anderen wegen dem Spieltermin und damit zusammenhängenden wenig bis keine Auswärtsfahrer (Am Ende waren es 3 Aktive plus ca 30 sich auf der Anlage verteilende Normalos). Unter der Woche um 18 Uhr ist eben nicht wirklich Ideal, aber beim flutlichtlosen Platz eines 8. Ligisten (!!!!!) gehts eben nicht anders. Doch genau Das macht auch das Flair des Landespokals aus, das man noch so lange genießen sollte wie es geht. Das Spiel selbst typisch Pokalfight groß gegen klein mit dem kleinen Extra von Wind ala Tropensturm. Man rannte an, Satteins stand hinten drin, einzige Erwähnenswerte Chance der Gastgeber in Hz.1 ein Schüsschen von der Strafraumgrenze, 2 Meter am Kasten vorbei. Kurz vor der Pause war es dann Para mit einem scharfen Schuss von der Strafraumgrenze, der den Ball im langen Eck versenkte. Wichtig.
So war die 2. Halbzeit dann recht entspannt. Para noch mit einem echten Traumtor ins Kreuzeck aus über 20 Metern, und kurz vor Schluss per Kopf zum Hattrick. Gleich danach noch Alibabic von der Strafraumgrenze. In der Nachspielzeit noch ein Satteinser Freistoss an die Querlatte. Aus. Im Halbfinale wartet jetzt der FC Wolfurt, ist doch schön wenn man auch ausserhalb der Halle mal den Büffel in Freier Wildbahn sieht - Betäubungspfeile bereithalten!
Und da war noch ein spezieller Auftritt des Altmeisters der Late Night Show - Harald Schmidt. Zurück von der ARD, direkt ins Tor von Satteins. Auch Grau meliert noch mit Esprit und Charme wie eh und je, auch wenn der Ball nicht immer auf Ihn hören wollte. Mit unseren "Ausser Harald Schmidt - könnt Ihr alle gehen" Gesängen machten wir unseren Standpunkt zum sich bald ahnbahnenden Ende der Harald Schmidt Show klar. Leider Gottes ist das Gehör des Wächter des Gelächter anscheinend angeschlagen. Auf die "Harald, wink einmal" Rufe hat er dann doch nicht reagiert.
Könnte man sich grad fragen ob die 2 Zivilcops vor Ort, die Grundlos von allen Anwesenden noch fleißig Daten aufnahmen auch auf seinem Mist gewachsen sind...
Samstag, 5. Mai 2012
Favoritensieg mit Bayern Faktor
WSG Wattens - SC Bregenz
Nach dem verdienten Last Minute Sieg gegen den FC Kufstein wartete nun der Tabellenführer auf unser Team. Mit einer jungen Mannschaft will unser Gegner nach dem spektakulären Nicht Aufstieg letztes Jahr im Elfmeterschießen gegen die Voest wieder angreifen.
Der Frühling zeigte sich schon in leichten Zügen und wie gewohnt war das Alpenstadion für Tiroler Nicht Wacker Verhältnisse zum bersten gefüllt. 350 Zuschauer werden sich auf der an und für sich schönen Anlage verlaufen haben. Ausser Wacker existiert Fußballerisch im heiligen Land einfach nichts, da ransieht man wie gut wir es in Vorarlberg haben.
Das Spiel beginnt, unser Team findet langsam zu seinem Spiel, legt erste Unsicherheiten ab, da der Fehler hinten im Aufbauspiel, Ballverlust, perfekter Pass auf einen allein stehenden Wattener und der Ball landet unhaltbar perfekt in der unteren Ecke. 1:0 nach 5 Minuten, na das hatte man sich anders vorgestellt. Und gerade so als wollte mir das Team recht geben zeigte sich 10 Minuten nach dem Rückstand eine Bregenzer Mannschaft wie man sie selten auswärts gesehen hat. Mit Willen, Einsatz, Biss, die jedem Ball hinterherläuft. So können sich die Gastgeber oft auch nur noch mit Fouls helfen. Eines dieser Fouls passierte im Strafraum, und auch wenn sicher nicht jeder Schiedsrichter diesen Elfer gibt, man kann ihn geben. Und hier schaltete sich zum ersten Mal der Bayern Faktor der Wattener ein. Der Torhüter der Tiroler, Oswald, war zuletzt beim FC Bayern tätig und er hielt den Elfer von Para. Der hatte ihn besser geschossen als Arjen Robben, aber er kann es trotzdem besser. Kurz darauf 1 gegen 1 Situation, wieder setzte sich Oswald durch. Volley an der Strafraumgrenze, knapp drüber. Nach etwa einer halben Stunde Freistoss an der Strafraumgrenze, die Position für Joppi. Und er setzt den Ball an die Querlatte. Von Wattens wenn dann Entlastungsangriffe und vorallem Gefahr aus Standards, das Spiel machten wir.
Nach der Pause dasselbe Bild. Unsere Jungs weiterhin engagiert, auch wenn die ganz klaren Torchancen wie in Hz 1 ausblieben. Wattens sah nicht aus wie der souveräne und bisher ungeschlagene Tabellenführer. Genauso wenig wie die WSG hatte der Schiedsrichter die Partie im Griff. Das Spiel war kampfbetont und es gab viele schwierig zu beurteilende Situationen, aber die gelbe Karte hätte man zugunsten des Spielflusses doch das ein oder andere Mal stecken lassen können. Am Ende reichte es nicht mehr für den Ausgleich, Wattens spielt schlecht, gewinnt trotzdem. Im Gegensatz zu den Bayern schießen Sie Ihre Tore nur früher. Ein unglücklicher Abschluss des Dreierpacks gegen die Topteams, so gehen wir mit 3 Punkten aus diesen 3 Spielen raus. Es wäre mehr drin gewesen, klar. Aber die Mannschaft hat gezeigt was Sie kann, Leistungen auf die man aufbauen kann. Als nächstes kommen die Gegner die auf Augenhöhe und darunter liegen, und genau da kommen wir mit den gezeigten Leistungen sicher weiter!
Noch 2 Kuriositäten zum Spiel gegen Wattens. Gab einiges an positivem Feedback für die "Regionalliga muss bleiben!" Zaunfahne und damit im Zusammenhang einige Diskussionen. Unteranderem Gratulierte ein ehemaliges Vorstandsmitglied der WSG und man unterhielt sich über die Option über den TFV hinweg die Regionalliga West mit "gewillten" Tiroler Klubs weiter zu führen. Man wird sehen in welche Richtung es geht. Die Playoff Variante, die vor kurzem auf rlw.at mal durchgespielt wurde am Tirolerliga Beispiel ergibt jedenfalls genau so viel Sinn wie das gesamte Handeln von Sepp Geisler...
Und da war auch noch eine neue Fangruppe die die RLW bevölkert. Die "Green White Devils", die sich auf wohl anraten des Vereins kurz nach dem Spiel schon in "Green White Angels" verwandelt haben sorgten für Wattener Verhältnisse für ordentlich Radau (War ja nicht mehr viel los seitdem die Fangruppe Phönix sich ins nichts aufgelöst hat). Ausserdem ist den knapp 10 Jugendspielern der WSG Tradition sehr wichtig, haben sie doch bei Ihren "Scheiße Scheiße" Gesängen, die etwa 2/3 Ihres Supports ausmachten vom "FC B" gesungen, unserem Vereinsnamen bis zum 2. Weltkrieg (Hat den Ex Bayern Goalie aber leider nicht aus der Ruhe gebracht). Hab nach dem Spiel noch etwas Durchhaltevermögen und mehr positiven Support gewünscht, man ist ja um jede Gruppe in diesen Gefilden froh!
Foto rlw.at
Nach dem verdienten Last Minute Sieg gegen den FC Kufstein wartete nun der Tabellenführer auf unser Team. Mit einer jungen Mannschaft will unser Gegner nach dem spektakulären Nicht Aufstieg letztes Jahr im Elfmeterschießen gegen die Voest wieder angreifen.
Der Frühling zeigte sich schon in leichten Zügen und wie gewohnt war das Alpenstadion für Tiroler Nicht Wacker Verhältnisse zum bersten gefüllt. 350 Zuschauer werden sich auf der an und für sich schönen Anlage verlaufen haben. Ausser Wacker existiert Fußballerisch im heiligen Land einfach nichts, da ransieht man wie gut wir es in Vorarlberg haben.
Das Spiel beginnt, unser Team findet langsam zu seinem Spiel, legt erste Unsicherheiten ab, da der Fehler hinten im Aufbauspiel, Ballverlust, perfekter Pass auf einen allein stehenden Wattener und der Ball landet unhaltbar perfekt in der unteren Ecke. 1:0 nach 5 Minuten, na das hatte man sich anders vorgestellt. Und gerade so als wollte mir das Team recht geben zeigte sich 10 Minuten nach dem Rückstand eine Bregenzer Mannschaft wie man sie selten auswärts gesehen hat. Mit Willen, Einsatz, Biss, die jedem Ball hinterherläuft. So können sich die Gastgeber oft auch nur noch mit Fouls helfen. Eines dieser Fouls passierte im Strafraum, und auch wenn sicher nicht jeder Schiedsrichter diesen Elfer gibt, man kann ihn geben. Und hier schaltete sich zum ersten Mal der Bayern Faktor der Wattener ein. Der Torhüter der Tiroler, Oswald, war zuletzt beim FC Bayern tätig und er hielt den Elfer von Para. Der hatte ihn besser geschossen als Arjen Robben, aber er kann es trotzdem besser. Kurz darauf 1 gegen 1 Situation, wieder setzte sich Oswald durch. Volley an der Strafraumgrenze, knapp drüber. Nach etwa einer halben Stunde Freistoss an der Strafraumgrenze, die Position für Joppi. Und er setzt den Ball an die Querlatte. Von Wattens wenn dann Entlastungsangriffe und vorallem Gefahr aus Standards, das Spiel machten wir.
Nach der Pause dasselbe Bild. Unsere Jungs weiterhin engagiert, auch wenn die ganz klaren Torchancen wie in Hz 1 ausblieben. Wattens sah nicht aus wie der souveräne und bisher ungeschlagene Tabellenführer. Genauso wenig wie die WSG hatte der Schiedsrichter die Partie im Griff. Das Spiel war kampfbetont und es gab viele schwierig zu beurteilende Situationen, aber die gelbe Karte hätte man zugunsten des Spielflusses doch das ein oder andere Mal stecken lassen können. Am Ende reichte es nicht mehr für den Ausgleich, Wattens spielt schlecht, gewinnt trotzdem. Im Gegensatz zu den Bayern schießen Sie Ihre Tore nur früher. Ein unglücklicher Abschluss des Dreierpacks gegen die Topteams, so gehen wir mit 3 Punkten aus diesen 3 Spielen raus. Es wäre mehr drin gewesen, klar. Aber die Mannschaft hat gezeigt was Sie kann, Leistungen auf die man aufbauen kann. Als nächstes kommen die Gegner die auf Augenhöhe und darunter liegen, und genau da kommen wir mit den gezeigten Leistungen sicher weiter!
Noch 2 Kuriositäten zum Spiel gegen Wattens. Gab einiges an positivem Feedback für die "Regionalliga muss bleiben!" Zaunfahne und damit im Zusammenhang einige Diskussionen. Unteranderem Gratulierte ein ehemaliges Vorstandsmitglied der WSG und man unterhielt sich über die Option über den TFV hinweg die Regionalliga West mit "gewillten" Tiroler Klubs weiter zu führen. Man wird sehen in welche Richtung es geht. Die Playoff Variante, die vor kurzem auf rlw.at mal durchgespielt wurde am Tirolerliga Beispiel ergibt jedenfalls genau so viel Sinn wie das gesamte Handeln von Sepp Geisler...
Und da war auch noch eine neue Fangruppe die die RLW bevölkert. Die "Green White Devils", die sich auf wohl anraten des Vereins kurz nach dem Spiel schon in "Green White Angels" verwandelt haben sorgten für Wattener Verhältnisse für ordentlich Radau (War ja nicht mehr viel los seitdem die Fangruppe Phönix sich ins nichts aufgelöst hat). Ausserdem ist den knapp 10 Jugendspielern der WSG Tradition sehr wichtig, haben sie doch bei Ihren "Scheiße Scheiße" Gesängen, die etwa 2/3 Ihres Supports ausmachten vom "FC B" gesungen, unserem Vereinsnamen bis zum 2. Weltkrieg (Hat den Ex Bayern Goalie aber leider nicht aus der Ruhe gebracht). Hab nach dem Spiel noch etwas Durchhaltevermögen und mehr positiven Support gewünscht, man ist ja um jede Gruppe in diesen Gefilden froh!
Foto rlw.at
Samstag, 14. April 2012
Where are we running?! Steady to the Top!
FC (DIE) Hard - SWB
So, nun ist auch der Blog nach der elendslangen Winterpause wieder aufgetaut und die Rückrunde ist angekommen. Zum Auftakt gab es gleich einen Kracher, nun ja, eigentlich bereits den 4. in diesem Jahr. Nach dem Vorbereitungsturnier im Sommer , der Öfb Cup Vorrunde und dem Heimspiel in der RLW gab es diesmal im Achtelfinale ein Aufeinandertreffen zwischen der Landeshauptstadt und der kleinen Waldsiedlung jenseits der Bregenzer Ach. Und auch an die bisherigen Begegnungen mit den Hardern in dieser Saison war unsere kleine Choreographie angelehnt. Last Minute Erfolg beim Öfb Cup Vorrundenspiel, Last Minute Ausgleich beim Heimspiel. Zu lesen sah das größtenteils Bregenzer Publikum an diesem Sonntagvormittag "Remember 23.7.11?!" um dann das Schicksal der Gastgeber passend zusammenzufassen: "stirb langsam - DIE HARD", dazu ein Doppelhalter mit dem Konterfei von John Mcclane aus der gleichnamigen Filmreihe. Und auch wenn sich die Harder anfänglich gegen ihr trauriges Schicksal wehrten, unterm Strich kam man mit einem 3:1 souverän in die nächste Runde. Nach einem Freistoß war Lukas Neunteufel zur Stelle um mit einem Kopfball ins Kreuzeck die Führung zu besorgen (nach vielen knappen vergebenen Möglichkeiten bei Standards hab ich es ihm speziell gegönnt), direkt nach der Pause schloss der Brasilianische Neuzugang Para eine schöne Kombination eiskalt ab. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Harder kam man kurzzeitig unter Druck, doch auch der 3:1 Treffer (nach einer Flut von Überzahl Konterchancen war es Para mit seinem 2. Treffer) fast mit dem Schlusspfiff unterstrich den verdienten Sieg. Natürlich waren noch einige Unsicherheiten im defensiven Bereich und Fehler im Spielaufbau zu sehen. Aber für ein schwieriges, erstes Bewerbsspiel war es eine gute Leistung. Jetzt wartet im Viertelfinale am 25.4.12 um 18 Uhr Satteins, Pro 7 wär mir allerdings lieber gewesen.
SWB– Saalfelden
Nach der guten Auftaktpartie kam mit Neumarkt ein unangenehmer aber aus Sicht der Fans doch recht schlagbarer Gegner, war man doch im Hinspiel nur durch die eigene Chancenauswertung statt mit einem klaren Auswärtssieg mit einer unglücklichen Niederlage nach Hause gefahren. Doch Achtung, Neumarkt, in der Auswärtstabelle oben dabei hat zwar keine Bombenmannschaft ist aber verdammt schwer zu schlagen und nutzt Fehler eiskalt aus. So entstand eine sehr zache Partie, für Torchancen musste man hart arbeiten, im Mittelfeld wurden nicht genügend Bälle nach vorne produziert, immer wieder musste Spitze Para zurück um sich selbst die Bälle zu holen, Saalfelden stand extrem dicht gestaffelt. Nach einem Freistoß wurde Ihnen außerdem ein Tor wegen Abseits aberkannt. Nach der Pause passierte es dann allerdings, auf einen Gegner vergessen, der allein vor Batir (der sich im Vergleich zum Hard Spiel deutlich sicherer zeigte) eiskalt einschob. So musste man lange zittern, hadern, doch am Ende eine steile Flanke von Joppi auf Para der aus vollem Lauf den Ball per Kopf ins Eck zimmerte. Genialer Torpogo und unterm Strich doch zufrieden warteten nun 3 Top Teams. Auch erwähnenswert die Auswärtsfahrer aus Saalfelden, wenn auch nicht regelmäßig, und wenn dann vor allem per Trommel zu vernehmen - 5-10 waren mit einem Kleinbus anwesend und machten auf sich aufmerksam, und jeder Auswärtsfahrer in der RLW verdient Respekt.
RB 3 – SWB
SWB- FC Kufstein
Gegen Kufstein wollte man neben der guten Leistung noch die Einzelfehler abstellen und endlich Punkten. Die Tiroler quasi unser Angstgegner in der RLW schlechthin, einige Last Minute Niederlagen, höhere Demütigungen allerdings stand zu Hause auch mal ein klarer 4:0 Erfolg zu Buche. Und eben nach diesem Motto - zu Hause können wir jeden schlagen - ging unser Team auch zu Werke. Nach einer Topchance pro Team in der Anfangsphase passte sich das Spiel dem Wetter an, viel Kampf, viel Krampf im verregneten Bodenseestadion, allerdings auf einem hohen Niveau. Es ging in dieser hart umkämpften Partie immer hin und her, auch wenn richtig klare Torchancen länger auf sich warten ließen. Für einmal war es dann wieder Para der in toller Position zum Abschluss kam, allerdings den Ball knapp am Tor vorbeisetzte. Nach der Pause dann lange Zeit leerlauf, bis der 3. Tormann der Kufsteiner (Nr. 1 und 2 verletzt) Para dankenswerterweise den Ball auf dem Silbertablett servierte, der den Tormann locker verlud und zum 1:0 einschoss. Jetzt lief das Spiel wieder auf hohem Niveau weiter, anstatt allerdings das wichtige 2:0 zu erzielen schossen die Tiroler den dem Wetter trotzenden Bregenzern direkt ins Herz. 85. Minute, Ausgleich per Kopf. Doch wie schon in der Vergangenheit bewies unser Team Moral, kämpfte weiter und in der Nachspielzeit, nach einem Standard, war es dann Pekala der aus dem Rückraum den Ball zum vielumjubelten Siegtreffer einschoss. Lange nichtmehr wurde im Fansektor ein Tor dermaßen bejubelt. Die anschließende Humba und Welle hatten sich Mannschaft wie Fans verdient. Nach den vielen Kufsteiner Siegen in letzter Sekunde kommt die ausgleichende Gerechtigkeit langsam zum Zug.
Noch eine spezielle Erwähnung für Marco von unserer Sektion Wien, haben uns alle mächtig gefreut, allein deine Anwesenheit erhöht die Motivation in der Kurve um 1919%. Vielen Dank im Namen der Gruppe, der Mannschaft und des Vereins. Genau solche Geisteskranke braucht es um eine Fanszene am Leben zu erhalten, und den Aufwand den du jedes Mal betreibst um ein Spiel zu sehen lässt alle anderen wieder selbst neue Motivation finden. BNSB'05 Sektion Wien - Ob Ost, ob West - Imma a Fescht!
Heute wartet nun also der bislang ungeschlagene Tabellenführer aus Wattens auf unsere Jungs. Ein hochklassiger Gegner, wir haben nichts zu verlieren, sind nach hinten abgesichert, haben einen Knipser vorne drin, und ein funktionierendes Team mit toller Moral. Wer bei Quote 6,8 auf Sieg Bregenz nach all den Fakten jetzt nicht auf einen Auswärtssieg tippt, dem kann man eh nicht mehr helfen ;)
Unser Leben, uns're Liebe, uns're Droge - SWB
Bilder zu den einzelnen Spielen folgen im Laufe des Wochenendes!
So, nun ist auch der Blog nach der elendslangen Winterpause wieder aufgetaut und die Rückrunde ist angekommen. Zum Auftakt gab es gleich einen Kracher, nun ja, eigentlich bereits den 4. in diesem Jahr. Nach dem Vorbereitungsturnier im Sommer , der Öfb Cup Vorrunde und dem Heimspiel in der RLW gab es diesmal im Achtelfinale ein Aufeinandertreffen zwischen der Landeshauptstadt und der kleinen Waldsiedlung jenseits der Bregenzer Ach. Und auch an die bisherigen Begegnungen mit den Hardern in dieser Saison war unsere kleine Choreographie angelehnt. Last Minute Erfolg beim Öfb Cup Vorrundenspiel, Last Minute Ausgleich beim Heimspiel. Zu lesen sah das größtenteils Bregenzer Publikum an diesem Sonntagvormittag "Remember 23.7.11?!" um dann das Schicksal der Gastgeber passend zusammenzufassen: "stirb langsam - DIE HARD", dazu ein Doppelhalter mit dem Konterfei von John Mcclane aus der gleichnamigen Filmreihe. Und auch wenn sich die Harder anfänglich gegen ihr trauriges Schicksal wehrten, unterm Strich kam man mit einem 3:1 souverän in die nächste Runde. Nach einem Freistoß war Lukas Neunteufel zur Stelle um mit einem Kopfball ins Kreuzeck die Führung zu besorgen (nach vielen knappen vergebenen Möglichkeiten bei Standards hab ich es ihm speziell gegönnt), direkt nach der Pause schloss der Brasilianische Neuzugang Para eine schöne Kombination eiskalt ab. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Harder kam man kurzzeitig unter Druck, doch auch der 3:1 Treffer (nach einer Flut von Überzahl Konterchancen war es Para mit seinem 2. Treffer) fast mit dem Schlusspfiff unterstrich den verdienten Sieg. Natürlich waren noch einige Unsicherheiten im defensiven Bereich und Fehler im Spielaufbau zu sehen. Aber für ein schwieriges, erstes Bewerbsspiel war es eine gute Leistung. Jetzt wartet im Viertelfinale am 25.4.12 um 18 Uhr Satteins, Pro 7 wär mir allerdings lieber gewesen.
SWB– Saalfelden
Nach der guten Auftaktpartie kam mit Neumarkt ein unangenehmer aber aus Sicht der Fans doch recht schlagbarer Gegner, war man doch im Hinspiel nur durch die eigene Chancenauswertung statt mit einem klaren Auswärtssieg mit einer unglücklichen Niederlage nach Hause gefahren. Doch Achtung, Neumarkt, in der Auswärtstabelle oben dabei hat zwar keine Bombenmannschaft ist aber verdammt schwer zu schlagen und nutzt Fehler eiskalt aus. So entstand eine sehr zache Partie, für Torchancen musste man hart arbeiten, im Mittelfeld wurden nicht genügend Bälle nach vorne produziert, immer wieder musste Spitze Para zurück um sich selbst die Bälle zu holen, Saalfelden stand extrem dicht gestaffelt. Nach einem Freistoß wurde Ihnen außerdem ein Tor wegen Abseits aberkannt. Nach der Pause passierte es dann allerdings, auf einen Gegner vergessen, der allein vor Batir (der sich im Vergleich zum Hard Spiel deutlich sicherer zeigte) eiskalt einschob. So musste man lange zittern, hadern, doch am Ende eine steile Flanke von Joppi auf Para der aus vollem Lauf den Ball per Kopf ins Eck zimmerte. Genialer Torpogo und unterm Strich doch zufrieden warteten nun 3 Top Teams. Auch erwähnenswert die Auswärtsfahrer aus Saalfelden, wenn auch nicht regelmäßig, und wenn dann vor allem per Trommel zu vernehmen - 5-10 waren mit einem Kleinbus anwesend und machten auf sich aufmerksam, und jeder Auswärtsfahrer in der RLW verdient Respekt.
RB 3 – SWB
"Wir haben nächste Saison Heimspiele - Ihr auch?! RIP USK Anif, * RB 3"
Es ist schon traurig. Sobald die gute RLW Adresse USK Anif Meister geworden ist wird als Red Bull in Salzburg weitergespielt, der alte Verein selbst darf mit den Amateuren an deren Platz weiterspielen. Eine Filiale mehr, ein weiteres Stück Fußball vernichtet, die Opferliste von DM in dem von uns geliebten Sport wird länger. Selbst von den Einheimischen wurde unser Spruchband größtenteils positiv aufgenommen. Auch in diesem Zusammenhang speziell das Aufeinandertreffen mit Andreas Bammer. Wie in einem Ballesterer Interview, nach einer Aktion "für Fußball mit Herz statt Kommerz" im Dress von Schwanenstadt (das nach Wiener Neustadt transferiert werden sollte), angesprochen, erklärte das bekennende Mitglied der Supras Ried dass ein Ausverkauf von Tradition und die Transferierung von Vereinen den Sport kaputt macht. Nun, jetzt steht der junge Mann selbst auf der Gehaltsliste von den Dosen. Was da wohl die anderen Mitglieder der Rieder Ultragruppierung dazu sagen? Er selbst stellte auf Unwissenheit, seine Mitspieler, das Anifer Publikum und die Ordner interessierte das von mir mitgebrachte Heft mit dem Interview auf jeden Fall sehr...
Sportlich wusste das Spiel auch zu interessieren. Auch wenn Anif tonangebend war, man hatte defensiv fast alles im Griff und konnte auch offensiv Nadelstiche setzen. Doch nach einer langen Flanke war ein Anifer für einmal komplett frei am langen Eck und köpfte ein. Allerdings wirkte unser Team keineswegs geschockt, man kämpfte sich zurück ins Spiel und nach einer schönen Flanke von Para war es Semih Yasar mit einem traumhaften Kopfball ins lange Eck der den Ausgleich besorgte. Die Mannschaft feierte direkt vor den Fans, sehr emotionaler und schöner Torjubel. Allerdings, anstatt mit einem 1:1 gestärkt aus der Pause zu kommen um Anif mit steigendem Erfolgsdruck nochmal ins Wanken zu bringen, lud man die Gastgeber direkt vor dem Pausenpfiff nach 2 Ecken geradezu ein. Nachdem beim 1. Mal Cetin Batir bravurös parierte war er beim 2. Kopfball, frei innerhalb vom 5er machtlos. In der 2. Hz als man gerade das Gefühl hatte wieder ins Spiel zurück zu kommen konnte Breitenberger eine scharfe flache Flanke direkt vors Tor nicht klären und der in seinem Rücken wartende Gegner schob Problemlos ein. In der Schlussphase wird Para noch von 2 Gegnern im Strafraum in die Zange genommen, kein Elfmeter. Dazu ein paar 100%ige Chancen für Anif, das wars. Am Ende brachte man sich mit wirklich vermeidbaren Gegentoren um jede Chance auf Auswärtspunkte. Es gab einiges Positives mitzunehmen, auch hat man wieder gesehen, dass man gegen bessere Gegner immer besser (mit)spielt, doch zählbares brachte das leider (noch) nichts.
Ein spezielles Lob auch noch an die Auswärtsfahrermeute (in Form von einem Bregenzer, einem Paschinger und 2 Studenten und ja, das reicht mir inzwischen schon um als Meute durchzugehn). Top Stimmung, auch nach Rückstand. Bitte auf Wiederholung und hoffe beim nächsten Heimspielbesuch auf eben solche Unterstützung auch in der Süd Ost Kurve. Forza SWB!
Es ist schon traurig. Sobald die gute RLW Adresse USK Anif Meister geworden ist wird als Red Bull in Salzburg weitergespielt, der alte Verein selbst darf mit den Amateuren an deren Platz weiterspielen. Eine Filiale mehr, ein weiteres Stück Fußball vernichtet, die Opferliste von DM in dem von uns geliebten Sport wird länger. Selbst von den Einheimischen wurde unser Spruchband größtenteils positiv aufgenommen. Auch in diesem Zusammenhang speziell das Aufeinandertreffen mit Andreas Bammer. Wie in einem Ballesterer Interview, nach einer Aktion "für Fußball mit Herz statt Kommerz" im Dress von Schwanenstadt (das nach Wiener Neustadt transferiert werden sollte), angesprochen, erklärte das bekennende Mitglied der Supras Ried dass ein Ausverkauf von Tradition und die Transferierung von Vereinen den Sport kaputt macht. Nun, jetzt steht der junge Mann selbst auf der Gehaltsliste von den Dosen. Was da wohl die anderen Mitglieder der Rieder Ultragruppierung dazu sagen? Er selbst stellte auf Unwissenheit, seine Mitspieler, das Anifer Publikum und die Ordner interessierte das von mir mitgebrachte Heft mit dem Interview auf jeden Fall sehr...
Sportlich wusste das Spiel auch zu interessieren. Auch wenn Anif tonangebend war, man hatte defensiv fast alles im Griff und konnte auch offensiv Nadelstiche setzen. Doch nach einer langen Flanke war ein Anifer für einmal komplett frei am langen Eck und köpfte ein. Allerdings wirkte unser Team keineswegs geschockt, man kämpfte sich zurück ins Spiel und nach einer schönen Flanke von Para war es Semih Yasar mit einem traumhaften Kopfball ins lange Eck der den Ausgleich besorgte. Die Mannschaft feierte direkt vor den Fans, sehr emotionaler und schöner Torjubel. Allerdings, anstatt mit einem 1:1 gestärkt aus der Pause zu kommen um Anif mit steigendem Erfolgsdruck nochmal ins Wanken zu bringen, lud man die Gastgeber direkt vor dem Pausenpfiff nach 2 Ecken geradezu ein. Nachdem beim 1. Mal Cetin Batir bravurös parierte war er beim 2. Kopfball, frei innerhalb vom 5er machtlos. In der 2. Hz als man gerade das Gefühl hatte wieder ins Spiel zurück zu kommen konnte Breitenberger eine scharfe flache Flanke direkt vors Tor nicht klären und der in seinem Rücken wartende Gegner schob Problemlos ein. In der Schlussphase wird Para noch von 2 Gegnern im Strafraum in die Zange genommen, kein Elfmeter. Dazu ein paar 100%ige Chancen für Anif, das wars. Am Ende brachte man sich mit wirklich vermeidbaren Gegentoren um jede Chance auf Auswärtspunkte. Es gab einiges Positives mitzunehmen, auch hat man wieder gesehen, dass man gegen bessere Gegner immer besser (mit)spielt, doch zählbares brachte das leider (noch) nichts.
Ein spezielles Lob auch noch an die Auswärtsfahrermeute (in Form von einem Bregenzer, einem Paschinger und 2 Studenten und ja, das reicht mir inzwischen schon um als Meute durchzugehn). Top Stimmung, auch nach Rückstand. Bitte auf Wiederholung und hoffe beim nächsten Heimspielbesuch auf eben solche Unterstützung auch in der Süd Ost Kurve. Forza SWB!
SWB- FC Kufstein
Gegen Kufstein wollte man neben der guten Leistung noch die Einzelfehler abstellen und endlich Punkten. Die Tiroler quasi unser Angstgegner in der RLW schlechthin, einige Last Minute Niederlagen, höhere Demütigungen allerdings stand zu Hause auch mal ein klarer 4:0 Erfolg zu Buche. Und eben nach diesem Motto - zu Hause können wir jeden schlagen - ging unser Team auch zu Werke. Nach einer Topchance pro Team in der Anfangsphase passte sich das Spiel dem Wetter an, viel Kampf, viel Krampf im verregneten Bodenseestadion, allerdings auf einem hohen Niveau. Es ging in dieser hart umkämpften Partie immer hin und her, auch wenn richtig klare Torchancen länger auf sich warten ließen. Für einmal war es dann wieder Para der in toller Position zum Abschluss kam, allerdings den Ball knapp am Tor vorbeisetzte. Nach der Pause dann lange Zeit leerlauf, bis der 3. Tormann der Kufsteiner (Nr. 1 und 2 verletzt) Para dankenswerterweise den Ball auf dem Silbertablett servierte, der den Tormann locker verlud und zum 1:0 einschoss. Jetzt lief das Spiel wieder auf hohem Niveau weiter, anstatt allerdings das wichtige 2:0 zu erzielen schossen die Tiroler den dem Wetter trotzenden Bregenzern direkt ins Herz. 85. Minute, Ausgleich per Kopf. Doch wie schon in der Vergangenheit bewies unser Team Moral, kämpfte weiter und in der Nachspielzeit, nach einem Standard, war es dann Pekala der aus dem Rückraum den Ball zum vielumjubelten Siegtreffer einschoss. Lange nichtmehr wurde im Fansektor ein Tor dermaßen bejubelt. Die anschließende Humba und Welle hatten sich Mannschaft wie Fans verdient. Nach den vielen Kufsteiner Siegen in letzter Sekunde kommt die ausgleichende Gerechtigkeit langsam zum Zug.
Noch eine spezielle Erwähnung für Marco von unserer Sektion Wien, haben uns alle mächtig gefreut, allein deine Anwesenheit erhöht die Motivation in der Kurve um 1919%. Vielen Dank im Namen der Gruppe, der Mannschaft und des Vereins. Genau solche Geisteskranke braucht es um eine Fanszene am Leben zu erhalten, und den Aufwand den du jedes Mal betreibst um ein Spiel zu sehen lässt alle anderen wieder selbst neue Motivation finden. BNSB'05 Sektion Wien - Ob Ost, ob West - Imma a Fescht!
Heute wartet nun also der bislang ungeschlagene Tabellenführer aus Wattens auf unsere Jungs. Ein hochklassiger Gegner, wir haben nichts zu verlieren, sind nach hinten abgesichert, haben einen Knipser vorne drin, und ein funktionierendes Team mit toller Moral. Wer bei Quote 6,8 auf Sieg Bregenz nach all den Fakten jetzt nicht auf einen Auswärtssieg tippt, dem kann man eh nicht mehr helfen ;)
Unser Leben, uns're Liebe, uns're Droge - SWB
Bilder zu den einzelnen Spielen folgen im Laufe des Wochenendes!
United - wie nun auch in Fanfragen und Kommunikation ein erster Schritt für eine gemeinsame Basis geschaffen wurde
Zu allererst eine Entschuldigung meinerseits, die letzten Wochen waren etwas zu stressig um den Blog zu aktualisieren und nach der langen Winterpause muss man auch erst wieder ins Schreiben reinkommen, werde die nächsten Wochen sicher wieder regelmäßiger berichten.
Die mir meist gestellte Frage in den letzten Wochen wird als Erstes beantwortet: Ja, es hat das vereinbarte Gespräch mit Vorstand (in Form von Ewald Giesinger und Pascal Pletsch) und Kuratorium (Nicolas Stieger) stattgefunden. Es wurden alle offenen Fragen beantwortet bzw. die Beantwortung der Fragen fixiert. Das Thema "Fahrplan für den Aufstieg, Realisierung" wird, nachdem sich der Vorstand in diesen Fragen mit dem Kuratorium abgesprochen hat, in einer internen Sitzung für die Vereinsmitglieder genau erläutert. Allerdings sind diese Infos dann auch im Anschluss nur für die Vereinsöffentlichkeit bestimmt.
Auch diese war es, die in der Vergangenheit zu vielen Missverständnissen geführt hat. Natürlich ist nicht immer alles "Eitel Sonnenschein", jedoch wollte man natürlich auch nicht jede Baustelle sofort nach außen tragen um für Sponsoren und Geldgeber in einem negativen Licht zu stehen. Das Gespräch wurde in gegenseitigem Vertrauen, aber (von beiden Seiten) nicht unkritisch geführt. Ich werde nun nochmal einige Punkte grob anschneiden.
Obmannfrage: Die Lösung mit Pascal Pletsch wurde erst im Rahmen der angekündigten Workshops gefunden, vom bestehenden Vorstand wollte niemand die Obmannrolle übernehmen. Wunschkandidaten waren natürlich zuerst Wirtschaftstreibende, Netzwerker, Gönner. Sollten sich diese in Zukunft finden wird sich allerdings auch niemand in den Weg stellen, auch bei Vorstandsposten nicht. "Jeder der Mithelfen will ist herzlich willkommen".
Aufstiegsträume, Zielsetzung: Dass es wichtig ist sich Ziele zu setzen, darin stimmte man überein, die Vorzeichen haben sich allerdings nach dem Aufstieg in die Regionalliga anders dargestellt als Sie heute sind. Im Speziellen die allgemein bekannten Probleme der Regionalliga wie weniger Zuschauer, höhere Reisekosten,... (Allerdings bedeuten Probleme nicht als Folgeschluss Auflösung dieser Liga, Herausforderungen gehören in höheren Ligen mit dazu). Wie schon bei der Jahreshauptversammlung erwähnt, ist mit dem Tod von Wolfgang Glatz ziemlich viel zusammen gekommen, Sponsoren sind abgesprungen, Obmannfrage. Auch in dieser Hinsicht ist jetzt eben auch die JHV die Chance neu anzufangen, auch in Sachen Medienarbeit und Kommunikation. Auch in Bezug auf die 3 Jahrespläne sollte man zumindest sportlich am Ende dieser um die Meisterschaft in der Regionalliga West mitspielen, darauf ausgerichtet wurden bzw. werden mit Trainern die Gespräche geführt.
Sponsoring: Hierbei ging es vor allem um die Verlängerung des Sponsorenvertrags mit Rivella und ob man sich damit dem Amateurfußball verpflichtet weil diese bekanntlich kein Interesse an einem Aufstieg haben. Allgemein sind Sponsorenverträge im Amateurfußball nicht auf die Art und Weise bindend wie im Profifußball und diese Vereinbarungen können von beiden Seiten jederzeit aufgelöst werden. Umso wichtiger ist hier wiederum das gegenseitige Vertrauen und die Außendarstellung des Vereins. Man wird mit Rivella im Falle eines Aufstiegs sicher eine einvernehmliche Lösung finden.
Traumszenario, für die Verantwortlichen genauso wie für uns, wären viele kleine Sponsoren um nicht von einzelnen Geldgebern abhängig zu sein. Allerdings in einer Kleinstadt wie Bregenz, und gleichzeitiger Konkurrenz von einer "komischen anderen Sportart bei der man den Ball in die Hand nimmt" (Das ist jetzt ein Zitat von mir, damit keine Missverständnisse entstehen :D), ist es leider schwierig in dieser Richtung Unterstützer zu finden.
Auch in dieser Hinsicht, insbesondere aufgrund der relativ lockeren Sponsorenvereinbarung im Amateurfußball und den Problemen in letzter Zeit, wurde vom Kuratorium der Einsatz des Vorstands bei der Sponsorenakquirierung lobend erwähnt, dem wir uns anschließen wollen.
Zuschauer, Erwartungshaltung: In Sachen Zuschauerzahlen will man vom Verein aus die Euphorie, auch durch den jetzigen quasi Neubeginn, besser vermitteln und so einen 1000er Schnitt etablieren. Der sportliche Erfolg muss natürlich stimmen, soll allerdings nicht der Hauptgrund für den Stadionbesuch sein.
Rückbenennung Schwarz-Weiß Bregenz: Dieses Thema versauert nicht irgendwo in einer Schublade sondern ist ein stetiges Thema, das allerdings derzeit keine Priorität hat. Es wird darüber diskutiert und eine Rückbenennung, auch schon in nächster Zeit, ist möglich. Definitives gibt es aber nicht.
Auch von Vorstands und Kuratoriumsseite wurden an uns Vorschläge und Wünsche weitergegeben.
Mithilfe z.B. bei der Mitgliederpflege, Leistungen und Aktionen für die Vereinsmitglieder erarbeiten und verwirklichen, Mottos und Ideen weiterzugeben.
Desweiteren sollen wir, also die beiden Antragssteller bei der JHV, Fanbeauftragte des Vereins werden. Allerdings wird man in dieser Angelegenheit Aufgabenbereich und Verantwortung noch genauer Besprechen. In meinen Augen kann eine Arbeit als Fanbeauftragter nur auf Basis von klaren Stadion(verbots)richtlinien funktionieren um jegliche Willkür auszuschließen. Auch darf dieser Posten nicht als eine Art "Spion" im Fansektor genutzt werden und würde so auch nicht funktionieren. Jede Fankurve lebt von Vertrauen, gegenüber den anderen Fans und gegenüber dem Vereins. Ansonsten kann eine Selbstreinigung nicht funktionieren. Nicht jede Aktion in einer Fankurve ist nur positiv, seien es Choreographien, Pyrotechnik, Gesänge oder Spruchbänder. Es wird und muss auch immer kritische Stimmen geben. Der Fußball lebt auch von Rivalität, aber natürlich muss die Unterstützung der eigenen Mannschaft immer im Vordergrund stehen. Vieles geschieht aus Emotion, aus Vereinsliebe, aus Verbundenheit zur Fankultur.
Allerdings gibt es natürlich auch keinen Platz für rein Negatives. Es ist ein von mir bereits öfters angesprochenes Problem - die weit verbreitete Gleichgültigkeit in der Kurve, die eben fehlende Verbundenheit. Sowas kann, speziell bei neuen Gesichtern und auch bei Jüngeren, natürlich eine gewisse Zeit dauern. Wer allerdings auf lange Sicht überhaupt kein Interesse zeigt, weder an Verein und Mannschaft, noch an Interessen und Idealen der Fanszene und Ihnen gleichzeitig regelmäßig schadet wird auch vom Verein entsprechend sanktioniert. Und zwar nicht willkürlich, sondern gezielt. Fehler kann man leicht begehen, Sie passieren jedem von uns. Die Frage ist allerdings ob wir zu Ihnen stehen. Ist, nachdem ich im Stadion scheiße gebaut habe, es mir Wert zu dem Vorfall Stellung zu nehmen, mich und mein Handeln zu erklären um dann im Anschluss z.B. auf Bewährung wieder im Stadion zu sein und die Mannschaft unterstützen zu können oder ist es mir egal und entweder ich komme nie mehr oder wenn das Verbot irgendwann nichtmehr gezielt kontrolliert wird gehe ich wieder rein? Bei wem die Unterstützung der eigenen Mannschaft Priorität hat stellt sich nicht lang die Frage welche der beiden Optionen er wahrnimmt. Auch in unserer Gruppe stellte sich in der Vergangenheit die Frage ob die Schuldigen über die Klippe springen oder sich die gesamte Gruppe solidarisch zeigt. Jedem Einzelnen wurde die Wahl gelassen und immer entschieden sich die Einzelnen für den Spielbesuch vor dem Stadion und wollten die Gruppe im Stadion haben. Natürlich zeigte sich die restliche Gruppe im Stadion mit den Ausgesperrten solidarisch, der Grund für die Verbote wurde angesprochen und besprochen. Aber der Support der Mannschaft stand immer im Vordergrund.
Die ganze Thematik ist heikel und schwierig, man kann eben nicht einfach in Schwarz oder Weiss, in Gut oder Böse einteilen. Auch engagierte und vereinsverbundene Fans können in die Situation kommen, dass sie ein Stadionverbot erhalten. Doch deshalb werden sie nicht vom Rest verstoßen. Müssen Verbote ausgesprochen werden und werden diese nach klaren Richtlinien ausgesprochen kann der Betroffene auch sagen "ich habe zurecht Stadionverbot", sitzt seine Strafe ab und hat danach etwas gelernt. Es gibt keine Patentlösung, überhaupt keine Lösung ist allerdings die Pauschalisierung. Aber in dieser Angelegenheit ist ein gemeinsamer Lösungsansatz auf jeden Fall eine gute Basis. Hier müssen die nächsten Gespräche und Ausarbeitung der Richtlinien abgewartet werden.
Auch an dieser Stelle nochmal danke an die Verantwortlichen, dass sie sich die Zeit genommen haben. Auch wir sehen dieses Gespräch im Anschluss an die JHV als Basis an, um gemeinsam viele Projekte und auch Probleme angehen zu können und an Verwirklichung und Lösungen weiter zu arbeiten. Unterm Strich sind wir doch alle unserem Fußballklub von 1919 verpflichtet.
Die mir meist gestellte Frage in den letzten Wochen wird als Erstes beantwortet: Ja, es hat das vereinbarte Gespräch mit Vorstand (in Form von Ewald Giesinger und Pascal Pletsch) und Kuratorium (Nicolas Stieger) stattgefunden. Es wurden alle offenen Fragen beantwortet bzw. die Beantwortung der Fragen fixiert. Das Thema "Fahrplan für den Aufstieg, Realisierung" wird, nachdem sich der Vorstand in diesen Fragen mit dem Kuratorium abgesprochen hat, in einer internen Sitzung für die Vereinsmitglieder genau erläutert. Allerdings sind diese Infos dann auch im Anschluss nur für die Vereinsöffentlichkeit bestimmt.
Auch diese war es, die in der Vergangenheit zu vielen Missverständnissen geführt hat. Natürlich ist nicht immer alles "Eitel Sonnenschein", jedoch wollte man natürlich auch nicht jede Baustelle sofort nach außen tragen um für Sponsoren und Geldgeber in einem negativen Licht zu stehen. Das Gespräch wurde in gegenseitigem Vertrauen, aber (von beiden Seiten) nicht unkritisch geführt. Ich werde nun nochmal einige Punkte grob anschneiden.
Obmannfrage: Die Lösung mit Pascal Pletsch wurde erst im Rahmen der angekündigten Workshops gefunden, vom bestehenden Vorstand wollte niemand die Obmannrolle übernehmen. Wunschkandidaten waren natürlich zuerst Wirtschaftstreibende, Netzwerker, Gönner. Sollten sich diese in Zukunft finden wird sich allerdings auch niemand in den Weg stellen, auch bei Vorstandsposten nicht. "Jeder der Mithelfen will ist herzlich willkommen".
Aufstiegsträume, Zielsetzung: Dass es wichtig ist sich Ziele zu setzen, darin stimmte man überein, die Vorzeichen haben sich allerdings nach dem Aufstieg in die Regionalliga anders dargestellt als Sie heute sind. Im Speziellen die allgemein bekannten Probleme der Regionalliga wie weniger Zuschauer, höhere Reisekosten,... (Allerdings bedeuten Probleme nicht als Folgeschluss Auflösung dieser Liga, Herausforderungen gehören in höheren Ligen mit dazu). Wie schon bei der Jahreshauptversammlung erwähnt, ist mit dem Tod von Wolfgang Glatz ziemlich viel zusammen gekommen, Sponsoren sind abgesprungen, Obmannfrage. Auch in dieser Hinsicht ist jetzt eben auch die JHV die Chance neu anzufangen, auch in Sachen Medienarbeit und Kommunikation. Auch in Bezug auf die 3 Jahrespläne sollte man zumindest sportlich am Ende dieser um die Meisterschaft in der Regionalliga West mitspielen, darauf ausgerichtet wurden bzw. werden mit Trainern die Gespräche geführt.
Sponsoring: Hierbei ging es vor allem um die Verlängerung des Sponsorenvertrags mit Rivella und ob man sich damit dem Amateurfußball verpflichtet weil diese bekanntlich kein Interesse an einem Aufstieg haben. Allgemein sind Sponsorenverträge im Amateurfußball nicht auf die Art und Weise bindend wie im Profifußball und diese Vereinbarungen können von beiden Seiten jederzeit aufgelöst werden. Umso wichtiger ist hier wiederum das gegenseitige Vertrauen und die Außendarstellung des Vereins. Man wird mit Rivella im Falle eines Aufstiegs sicher eine einvernehmliche Lösung finden.
Traumszenario, für die Verantwortlichen genauso wie für uns, wären viele kleine Sponsoren um nicht von einzelnen Geldgebern abhängig zu sein. Allerdings in einer Kleinstadt wie Bregenz, und gleichzeitiger Konkurrenz von einer "komischen anderen Sportart bei der man den Ball in die Hand nimmt" (Das ist jetzt ein Zitat von mir, damit keine Missverständnisse entstehen :D), ist es leider schwierig in dieser Richtung Unterstützer zu finden.
Auch in dieser Hinsicht, insbesondere aufgrund der relativ lockeren Sponsorenvereinbarung im Amateurfußball und den Problemen in letzter Zeit, wurde vom Kuratorium der Einsatz des Vorstands bei der Sponsorenakquirierung lobend erwähnt, dem wir uns anschließen wollen.
Zuschauer, Erwartungshaltung: In Sachen Zuschauerzahlen will man vom Verein aus die Euphorie, auch durch den jetzigen quasi Neubeginn, besser vermitteln und so einen 1000er Schnitt etablieren. Der sportliche Erfolg muss natürlich stimmen, soll allerdings nicht der Hauptgrund für den Stadionbesuch sein.
Rückbenennung Schwarz-Weiß Bregenz: Dieses Thema versauert nicht irgendwo in einer Schublade sondern ist ein stetiges Thema, das allerdings derzeit keine Priorität hat. Es wird darüber diskutiert und eine Rückbenennung, auch schon in nächster Zeit, ist möglich. Definitives gibt es aber nicht.
Auch von Vorstands und Kuratoriumsseite wurden an uns Vorschläge und Wünsche weitergegeben.
Mithilfe z.B. bei der Mitgliederpflege, Leistungen und Aktionen für die Vereinsmitglieder erarbeiten und verwirklichen, Mottos und Ideen weiterzugeben.
Desweiteren sollen wir, also die beiden Antragssteller bei der JHV, Fanbeauftragte des Vereins werden. Allerdings wird man in dieser Angelegenheit Aufgabenbereich und Verantwortung noch genauer Besprechen. In meinen Augen kann eine Arbeit als Fanbeauftragter nur auf Basis von klaren Stadion(verbots)richtlinien funktionieren um jegliche Willkür auszuschließen. Auch darf dieser Posten nicht als eine Art "Spion" im Fansektor genutzt werden und würde so auch nicht funktionieren. Jede Fankurve lebt von Vertrauen, gegenüber den anderen Fans und gegenüber dem Vereins. Ansonsten kann eine Selbstreinigung nicht funktionieren. Nicht jede Aktion in einer Fankurve ist nur positiv, seien es Choreographien, Pyrotechnik, Gesänge oder Spruchbänder. Es wird und muss auch immer kritische Stimmen geben. Der Fußball lebt auch von Rivalität, aber natürlich muss die Unterstützung der eigenen Mannschaft immer im Vordergrund stehen. Vieles geschieht aus Emotion, aus Vereinsliebe, aus Verbundenheit zur Fankultur.
Allerdings gibt es natürlich auch keinen Platz für rein Negatives. Es ist ein von mir bereits öfters angesprochenes Problem - die weit verbreitete Gleichgültigkeit in der Kurve, die eben fehlende Verbundenheit. Sowas kann, speziell bei neuen Gesichtern und auch bei Jüngeren, natürlich eine gewisse Zeit dauern. Wer allerdings auf lange Sicht überhaupt kein Interesse zeigt, weder an Verein und Mannschaft, noch an Interessen und Idealen der Fanszene und Ihnen gleichzeitig regelmäßig schadet wird auch vom Verein entsprechend sanktioniert. Und zwar nicht willkürlich, sondern gezielt. Fehler kann man leicht begehen, Sie passieren jedem von uns. Die Frage ist allerdings ob wir zu Ihnen stehen. Ist, nachdem ich im Stadion scheiße gebaut habe, es mir Wert zu dem Vorfall Stellung zu nehmen, mich und mein Handeln zu erklären um dann im Anschluss z.B. auf Bewährung wieder im Stadion zu sein und die Mannschaft unterstützen zu können oder ist es mir egal und entweder ich komme nie mehr oder wenn das Verbot irgendwann nichtmehr gezielt kontrolliert wird gehe ich wieder rein? Bei wem die Unterstützung der eigenen Mannschaft Priorität hat stellt sich nicht lang die Frage welche der beiden Optionen er wahrnimmt. Auch in unserer Gruppe stellte sich in der Vergangenheit die Frage ob die Schuldigen über die Klippe springen oder sich die gesamte Gruppe solidarisch zeigt. Jedem Einzelnen wurde die Wahl gelassen und immer entschieden sich die Einzelnen für den Spielbesuch vor dem Stadion und wollten die Gruppe im Stadion haben. Natürlich zeigte sich die restliche Gruppe im Stadion mit den Ausgesperrten solidarisch, der Grund für die Verbote wurde angesprochen und besprochen. Aber der Support der Mannschaft stand immer im Vordergrund.
Die ganze Thematik ist heikel und schwierig, man kann eben nicht einfach in Schwarz oder Weiss, in Gut oder Böse einteilen. Auch engagierte und vereinsverbundene Fans können in die Situation kommen, dass sie ein Stadionverbot erhalten. Doch deshalb werden sie nicht vom Rest verstoßen. Müssen Verbote ausgesprochen werden und werden diese nach klaren Richtlinien ausgesprochen kann der Betroffene auch sagen "ich habe zurecht Stadionverbot", sitzt seine Strafe ab und hat danach etwas gelernt. Es gibt keine Patentlösung, überhaupt keine Lösung ist allerdings die Pauschalisierung. Aber in dieser Angelegenheit ist ein gemeinsamer Lösungsansatz auf jeden Fall eine gute Basis. Hier müssen die nächsten Gespräche und Ausarbeitung der Richtlinien abgewartet werden.
Auch an dieser Stelle nochmal danke an die Verantwortlichen, dass sie sich die Zeit genommen haben. Auch wir sehen dieses Gespräch im Anschluss an die JHV als Basis an, um gemeinsam viele Projekte und auch Probleme angehen zu können und an Verwirklichung und Lösungen weiter zu arbeiten. Unterm Strich sind wir doch alle unserem Fußballklub von 1919 verpflichtet.
Freitag, 2. März 2012
Die Jahreshauptversammlung - Eine Basis wurde geschaffen, doch noch nicht mehr!
Lange haben wir gewartet, nun war sie also da. Wir stehen am Tag Jahreshauptversammlung +2. Zuerst muss ich sagen, dass ich mich relativ schnell wieder an die vorangegangenen JHV`s erinnerte. Die letzte war noch als "Rekord" bezeichnet worden, dank der Geschwindigkeit in der sie abgewickelt wurde. Nun, dieses Jahr war Nicolas Stieger der Zeremonienmeister, wenn man so will. Stieger, seines Zeichens Vorsitzender des Kuratoriums und schon seit längerem bekannt durch seine Anwaltskanzlei, die den ganzen Absturz von Schwarz-Weiß Bregenz durch gewisse Aufdeckungen so wirklich ins Rollen brachte(Allerdings war der Absturz so oder so unvermeidlich), war nicht daran interessiert während den Tagesordnungspunkten 1 bis 15 auch nur die geringste Diskussion aufkeimen zu lassen. Bevor man sich zu so eben präsentierte Punkte seine Gedanken gemacht hatte, wurde bereits nach Gegenstimmen und Enthaltungen gefragt. Die von uns eingebrachten Fragen wurden im Rahmen einiger Berichte sehr kurz angeschnitten, trotzdem blieben die meisten Fragen unbeantwortet.
Die Ausführungen und Berichte der einzelnen Vorstände brachten aber auch so die ein oder andere interessante Information zu Tage. Bestimmendes Thema war vor allem das unerwartete Ableben von Wolfgang Glatz. Sichtlich noch immer gezeichnet und bewegt von den damaligen Ereignissen versuchte Jürgen Rupp die Schock starre in dieser Zeit in Worte zu fassen. In den Blogs wurde oft genug angesprochen, dass ohne Wolfgang Glatz nichts mehr vorwärts geht, und genau so war es auch - und das ist jetzt nicht als Vorwurf gemeint. Die Bilanzen der Saisonen 2008/09 und 2009/10 zeigten beide einen Verlust, der die erzielten Gewinne nach der Neugründung und dem Durchmarsch in die Regionalliga praktisch wett machten. So wurden die Ausgaben für die Kampfmannschaft um 30-40% gesenkt, auch wenn ein Teil dieser Einsparungen auf dem schlechteren sportlichen Abschneiden und damit wegfallenden Punkteprämien anzurechnen ist. Bei den Ausgaben in den Jahren stechen unter dem Punkt "Sonstiges" Gerichtskosten für den Streit ums alte Klubheim heraus. Ist schon interessant wie man auf der einen Seite dem Verein auf diesem Weg Geld aus der Tasche zieht und auf der anderen Geld für einen Kunstrasenplatz fordert. Na vielen Dank Herr Sportstadtrat Ritsch.
Außerdem wurde von den anstehenden Verhandlungen mit Rivella, die einen Einstieg in den Profifußball nach wie vor nicht unterstützen bzw. begleiten, berichtet. Von Verhandlungen mit anderen, neuen Hauptsponsoren wurde nichts bekannt. Wie in diesem Fall blieb der Vorstand auch bei der Aussicht auf die zukünftige finanzielle Planung und die Machbarkeit eines Aufstiegs eigentlich alles schuldig. Doch die Reduzierung der Kosten und Konsolidierung des Vereins nach 2 negativen Jahren war wichtig und ist geschafft. Betont wurde auch der von uns angesprochene "Aufstieg nicht um jeden Preis". Eine wichtige und richtige Entwicklung, nachdem in den letzten Presseberichten wenig davon zu hören war.
Im Rahmen der Wahl des Kuratoriums gab es höchstens mit Dominik Schatzmann eine Überraschung. Neben einigen Bregenzer Wirtschaftstreibenden und Gastronomen sticht er als junge Kraft heraus, die sich hoffentlich entsprechend, auch mit neuen Ideen, einbringen kann. Der Bericht des Kuratoriums war geprägt von der Information über Austritte aus persönlichen Gründen und den Sitzungen in jedem Quartal, und natürlich auch von der schwierigen Zeit in den letzten Jahren(menschlich, finanziell). Informationen über Ergebnisse im Bereich Sponsorenakquirierung wurden leider nicht mitgeteilt.
Die Änderung der Statuten brachte unerwarteter weise sogar eine geringe Anhebung der Demokratie in unserem Verein. War zuerst nur der direkt von den Mitgliedern gewählte Beirat im Stande das Kuratorium zu wählen, das wiederum den Vorstand wählt, so kommt in Zukunft dem Beirat nur noch eine beratende Funktion zu. Die Mitglieder können selbst Vorschläge zur Kuratoriumszusammenstellung(mindestens 3 Namen) einbringen. Die weiteren Veränderungen betreffen vor allem Bestimmungen beim (freiwilligen) Austreten aus dem Vorstand oder dem Kuratorium. Ein Obmann kann in Zukunft aus seiner Position erst freiwillig austreten, wenn ein Nachfolger gefunden wurde. Apropos austreten, Harald Petermichl bekleidet nun, neben seiner beratenden Funktion nach seinem Rücktritt als Obmann, nun auch wieder offiziell ein Amt als Rechnungsprüfer unseres Vereins. Ob nun auch wieder ein Wort zum Montag oder vielleicht doch eine (persönliche Ab-)Rechnung zum Montag präsentiert wird ist allerdings noch unklar.
Nun aber zur großen "Bombe" des Abends. Der neue Obmann. Einige Namen kursierten im Raum, schon vorher wurde bekannt, dass Pascal Pletsch, Sohn von Vorstandsmitglied Werner Pletsch im Vorstand aufgenommen wird. Die Frage, welcher der bestehenden Vorstände den Posten übernimmt bestimmte die Diskussion vor der Sitzung. Doch dann, zur Überraschung so ziemlich aller Anwesenden, wurde eben Pascal Pletsch, Jahrgang 1977, vom Kuratorium einstimmig zum neuen Obmann gewählt. Der erste Gedanke, der mir beim Gang des neuen "Chefs" in Richtung Podium kam war - Strohmann. Laut Website waren seine bisherigen Aufgaben in unserem Verein ein Posten im Beirat in Sachen Wirtschafts- und Organisationsfragen, außerdem war er Beauftragter für Mitgliederservice und Saisonkarten. Natürlich, er ist jung, er ist ehrgeizig. Und er hat seine Ziele in der Ansprache klar formuliert. Natürlich auch einmal mehr der Aufstieg, aber auch einmal mehr "nicht um jeden Preis", nur "wirtschaftlich fundiert". Nach der JHV ist das Wichtigste die ausgefüllte Position, die klar verteilten Aufgaben und eben diese Basis auf der man zukünftige Ziele angehen will/kann. Dass man diesen Schritt schon viel früher hätte machen können, um einerseits Jürgen Rupp zu entlasten und andererseits den öffentlichen Druck zu senken und Ruhe in den Verein zu bringen, ist offensichtlich. Sollte sich kurzfristig ein (Bregenzer) Unternehmer finden, der mit gutem Konzept und dem Willen in den Bregenzer Fußball zu investieren ohne ihn seines Wesens und seiner Identität zu bestehlen bereit ist den Posten des Obmanns zu übernehmen wird Pascal sicher nicht allzu lange seinen Posten ausfüllen. Bis dahin kann aber in Ruhe gearbeitet werden und vielleicht der Aufstieg auch ohne von Einzelpersonen abhängig zu sein realisiert werden. So gesehen ein Szenario, von dem viele von uns Träumen.
Unter dem Punkt Allfälliges kam es dann zuerst zu den Reden des Bregenzer Bürgermeisters Markus Linhart und dem VFV Präsidenten Horst Lumper. Ersterer war natürlich voll des Lobes, dass der Verein sich wieder eine Basis geschaffen hat und zeichnete in bewegender Art und Weise die Vorgänge bei der Neugründung noch genauer als zuvor nach um die Bedeutung von Wolfgang Glatz für diesen Verein, damals und noch heute, einmal mehr und richtigerweise, hervorzuheben. Nur die Erwähnung der "SC'ler", so ungewohnt und nicht gebräuchlich, kam ihm dann doch ein paar Mal zu oft über die Lippen. Die Stadt Bregenz hält sich im übrigens aus der „Unbenennungsfrage“ komplett raus, das sei Sache des Vereins. In Sachen Kunstrasenplatz wird sich in den nächsten Jahren wohl nichts tun können.
VFV Präsident Horst Lumper startete mit einer Nachricht, die uns alle erst mal ziemlich schockte. Der Tiroler Fußballverband wird die Regionalliga auflösen, und somit werden die letzten Jahre im noch bestehenden Format einen noch größeren Kampf um den Relegationsplatz in Gang setzen. Er mahnte den Vorstand keine wirtschaftlichen Schritte zu setzen ohne an diese sportliche Situation zu denken. Es waren Worte, an die auch wir Fans gut anschließen konnten.
So als ob wir unsere Fragen nie eingebracht hätten wurde von Nicolas Stieger das Mikrofon für etwaige Wortmeldungen zur Verfügung gestellt. Bevor er den Satz beendet hatte bewegten wir uns zugegebenermaßen leicht genervt und verständlicherweise angespannt in Richtung Podium und nahmen das Mikrofon entgegen. Nach kurzer Begrüßung und unserem Bedauern, dass unsere Fragen, die wir aus gutem Grund so früh eingebracht hatten, nicht bereits in den jeweiligen Themengebieten behandelt wurden sondern jetzt auf diesem Weg am Ende der Sitzung nochmal gestellt werden müssen, bezog sich unsere erste Frage auf den (auch an diesem Abend) vielzitierten Weg, den man nun in Richtung Profifußball gehen will. Wie dieser Weg denn nun aussieht und ob auch der Vorstand diesen Weg, in Form einer hauptamtlichen Ausübung Ihrer Posten, mit geht. Nicolas Stieger bedankte sich erst mal für die von uns eingebrachten Fragen, die dann doch jeder gelesen und die man diskutiert hatte und er lobte unser Engagement. Außerdem sei ein Großteil der gestellten Fragen bereits im Laufe der Berichte beantwortet worden. Die Antwort auf die direkte Frage nach dem Weg: "Der Plan für den Aufstieg steht", aber für tiefgreifende Erklärung fehlt jetzt die Zeit. Nächste Frage unsererseits, dass, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen nicht geschaffen werden können, man dies auch bitte offen kommunizieren soll. Eben weil auf diesem Weg auch die Erwartungshaltung und entsprechend der Frust der Anhänger steigt. In Folge dessen hat uns Herr Stieger zu einem Gespräch in den nächsten 14 Tagen eingeladen, in dem alle offenen Fragen behandelt werden sollen. Dem stimmten wir zu. Allerdings nur unter der Bedingung, dass die Ergebnisse dieses Gesprächs anschließend auch für alle Mitglieder und Fans publik gemacht werden und mit der Bitte, dass sich der Vorstand zu einer jährlichen JHV verpflichtet (steht allerdings bereits so in den Statuten, wurde aber über ein Schlupfloch im Vereinsgesetz übergangen)und es in Zukunft nie wieder zu einer solchen Informationsarmut kommen zu lassen.
In dieser schwierigen Situation, in der bereits das Essen kurz vor der Ausgabe stand und die Unruhe im Saal stieg konnten wir einfach nicht auf die sofortige Beantwortung aller Fragen bestehen, und eine öffentliche Diskussion ist in dieser Hinsicht auf jeden Fall ein Erfolg. Direkt nach dem offiziellen Ende der JHV kam Nicolas Stieger zu uns und berichtete, ohne Intention unsererseits, auch über die Rückbenennung des Vereins spätestens bei der nächsten Jahreshauptversammlung, allerdings sei eine Änderung bereits zum Saisonwechsel mit späterer Aufnahme in die Statuten denkbar. Während der JHV war für diese Frage leider keine Zeit mehr, auch aufgrund der Gefahr, dass man im doch breiteren Rahmen einer JHV als Traditionalist und Nachtrauerer nicht ernst genommen wird. Diese Frage wird aber sicher in Rahmen des Gesprächs nochmal gestellt werden um auch ein offizielles Bekenntnis zur Rückbenennung zu erhalten.
Im Anschluss kam man noch mit einigen Vorstandsmitgliedern ins Gespräch und unterm Strich erkannte man die gemeinsame Zielsetzung und die gemeinsamen Probleme, nur dass die fehlenden Informationen beide Seiten gegeneinander immer mehr aufwiegelten. So wie viele von uns die ewigen Aufstiegspressemeldungen und Stadionverbote getroffen hatten so trafen auch die Verantwortlichen die "Vorstand raus" Rufe und die Spruchbänder, deren Inhalt ankam. In Sachen pauschale Stadionverbote gab es auch Fortschritte zu vermelden. So kann jeder, den das pauschale Stadionverbot getroffen hat(also alle Fanklubmitglieder und Sympathisanten), beim Vorstand nachfragen ob ein Stadionverbot ausgesprochen wurde und wenn ja, warum. Es gibt größtenteils Fotos von den Betroffenen und wer sich nichts zu Schulden hat kommen lassen wird auch ins Stadion kommen. Auch diese Problematik hat sich durch die fehlende Kommunikation ergeben - so ergibt sich nach der JHV eine Haupterkenntnis: Anstatt anzunehmen was der Andere für Absichten hat und bereits vorher abzustempeln sollte in Zukunft die ehrliche Kommunikation im Vordergrund stehen - von beiden Seiten. So erspart man sich neben Konfrontation und steigender Anspannung auch Strafen, Verbote und einen Protest.
Sollte die Besprechung in den nächsten 14 Tagen zufriedenstellend ablaufen, die Mitglieder und Fans darüber entsprechend informiert werden und erste Stadionverbote gezielt für Einzelpersonen begründet werden wird auch ein Ende des Protests angedacht. Allerdings ist bis jetzt noch nichts passiert. Der Vorstand hat sich selbst eine Basis geschaffen von der er arbeiten kann. Wir haben jetzt mit Vorstand und Kuratorium eine Gesprächsbasis geschaffen auf der offene Fragen behandelt werden. Nicht mehr. Erst die Ergebnisse werden zeigen in welche Richtung es geht bzw. wie klar und ehrlich diese Richtung auch den Anhängern erläutert wird.
Die Ausführungen und Berichte der einzelnen Vorstände brachten aber auch so die ein oder andere interessante Information zu Tage. Bestimmendes Thema war vor allem das unerwartete Ableben von Wolfgang Glatz. Sichtlich noch immer gezeichnet und bewegt von den damaligen Ereignissen versuchte Jürgen Rupp die Schock starre in dieser Zeit in Worte zu fassen. In den Blogs wurde oft genug angesprochen, dass ohne Wolfgang Glatz nichts mehr vorwärts geht, und genau so war es auch - und das ist jetzt nicht als Vorwurf gemeint. Die Bilanzen der Saisonen 2008/09 und 2009/10 zeigten beide einen Verlust, der die erzielten Gewinne nach der Neugründung und dem Durchmarsch in die Regionalliga praktisch wett machten. So wurden die Ausgaben für die Kampfmannschaft um 30-40% gesenkt, auch wenn ein Teil dieser Einsparungen auf dem schlechteren sportlichen Abschneiden und damit wegfallenden Punkteprämien anzurechnen ist. Bei den Ausgaben in den Jahren stechen unter dem Punkt "Sonstiges" Gerichtskosten für den Streit ums alte Klubheim heraus. Ist schon interessant wie man auf der einen Seite dem Verein auf diesem Weg Geld aus der Tasche zieht und auf der anderen Geld für einen Kunstrasenplatz fordert. Na vielen Dank Herr Sportstadtrat Ritsch.
Außerdem wurde von den anstehenden Verhandlungen mit Rivella, die einen Einstieg in den Profifußball nach wie vor nicht unterstützen bzw. begleiten, berichtet. Von Verhandlungen mit anderen, neuen Hauptsponsoren wurde nichts bekannt. Wie in diesem Fall blieb der Vorstand auch bei der Aussicht auf die zukünftige finanzielle Planung und die Machbarkeit eines Aufstiegs eigentlich alles schuldig. Doch die Reduzierung der Kosten und Konsolidierung des Vereins nach 2 negativen Jahren war wichtig und ist geschafft. Betont wurde auch der von uns angesprochene "Aufstieg nicht um jeden Preis". Eine wichtige und richtige Entwicklung, nachdem in den letzten Presseberichten wenig davon zu hören war.
Im Rahmen der Wahl des Kuratoriums gab es höchstens mit Dominik Schatzmann eine Überraschung. Neben einigen Bregenzer Wirtschaftstreibenden und Gastronomen sticht er als junge Kraft heraus, die sich hoffentlich entsprechend, auch mit neuen Ideen, einbringen kann. Der Bericht des Kuratoriums war geprägt von der Information über Austritte aus persönlichen Gründen und den Sitzungen in jedem Quartal, und natürlich auch von der schwierigen Zeit in den letzten Jahren(menschlich, finanziell). Informationen über Ergebnisse im Bereich Sponsorenakquirierung wurden leider nicht mitgeteilt.
Die Änderung der Statuten brachte unerwarteter weise sogar eine geringe Anhebung der Demokratie in unserem Verein. War zuerst nur der direkt von den Mitgliedern gewählte Beirat im Stande das Kuratorium zu wählen, das wiederum den Vorstand wählt, so kommt in Zukunft dem Beirat nur noch eine beratende Funktion zu. Die Mitglieder können selbst Vorschläge zur Kuratoriumszusammenstellung(mindestens 3 Namen) einbringen. Die weiteren Veränderungen betreffen vor allem Bestimmungen beim (freiwilligen) Austreten aus dem Vorstand oder dem Kuratorium. Ein Obmann kann in Zukunft aus seiner Position erst freiwillig austreten, wenn ein Nachfolger gefunden wurde. Apropos austreten, Harald Petermichl bekleidet nun, neben seiner beratenden Funktion nach seinem Rücktritt als Obmann, nun auch wieder offiziell ein Amt als Rechnungsprüfer unseres Vereins. Ob nun auch wieder ein Wort zum Montag oder vielleicht doch eine (persönliche Ab-)Rechnung zum Montag präsentiert wird ist allerdings noch unklar.
Nun aber zur großen "Bombe" des Abends. Der neue Obmann. Einige Namen kursierten im Raum, schon vorher wurde bekannt, dass Pascal Pletsch, Sohn von Vorstandsmitglied Werner Pletsch im Vorstand aufgenommen wird. Die Frage, welcher der bestehenden Vorstände den Posten übernimmt bestimmte die Diskussion vor der Sitzung. Doch dann, zur Überraschung so ziemlich aller Anwesenden, wurde eben Pascal Pletsch, Jahrgang 1977, vom Kuratorium einstimmig zum neuen Obmann gewählt. Der erste Gedanke, der mir beim Gang des neuen "Chefs" in Richtung Podium kam war - Strohmann. Laut Website waren seine bisherigen Aufgaben in unserem Verein ein Posten im Beirat in Sachen Wirtschafts- und Organisationsfragen, außerdem war er Beauftragter für Mitgliederservice und Saisonkarten. Natürlich, er ist jung, er ist ehrgeizig. Und er hat seine Ziele in der Ansprache klar formuliert. Natürlich auch einmal mehr der Aufstieg, aber auch einmal mehr "nicht um jeden Preis", nur "wirtschaftlich fundiert". Nach der JHV ist das Wichtigste die ausgefüllte Position, die klar verteilten Aufgaben und eben diese Basis auf der man zukünftige Ziele angehen will/kann. Dass man diesen Schritt schon viel früher hätte machen können, um einerseits Jürgen Rupp zu entlasten und andererseits den öffentlichen Druck zu senken und Ruhe in den Verein zu bringen, ist offensichtlich. Sollte sich kurzfristig ein (Bregenzer) Unternehmer finden, der mit gutem Konzept und dem Willen in den Bregenzer Fußball zu investieren ohne ihn seines Wesens und seiner Identität zu bestehlen bereit ist den Posten des Obmanns zu übernehmen wird Pascal sicher nicht allzu lange seinen Posten ausfüllen. Bis dahin kann aber in Ruhe gearbeitet werden und vielleicht der Aufstieg auch ohne von Einzelpersonen abhängig zu sein realisiert werden. So gesehen ein Szenario, von dem viele von uns Träumen.
Unter dem Punkt Allfälliges kam es dann zuerst zu den Reden des Bregenzer Bürgermeisters Markus Linhart und dem VFV Präsidenten Horst Lumper. Ersterer war natürlich voll des Lobes, dass der Verein sich wieder eine Basis geschaffen hat und zeichnete in bewegender Art und Weise die Vorgänge bei der Neugründung noch genauer als zuvor nach um die Bedeutung von Wolfgang Glatz für diesen Verein, damals und noch heute, einmal mehr und richtigerweise, hervorzuheben. Nur die Erwähnung der "SC'ler", so ungewohnt und nicht gebräuchlich, kam ihm dann doch ein paar Mal zu oft über die Lippen. Die Stadt Bregenz hält sich im übrigens aus der „Unbenennungsfrage“ komplett raus, das sei Sache des Vereins. In Sachen Kunstrasenplatz wird sich in den nächsten Jahren wohl nichts tun können.
VFV Präsident Horst Lumper startete mit einer Nachricht, die uns alle erst mal ziemlich schockte. Der Tiroler Fußballverband wird die Regionalliga auflösen, und somit werden die letzten Jahre im noch bestehenden Format einen noch größeren Kampf um den Relegationsplatz in Gang setzen. Er mahnte den Vorstand keine wirtschaftlichen Schritte zu setzen ohne an diese sportliche Situation zu denken. Es waren Worte, an die auch wir Fans gut anschließen konnten.
So als ob wir unsere Fragen nie eingebracht hätten wurde von Nicolas Stieger das Mikrofon für etwaige Wortmeldungen zur Verfügung gestellt. Bevor er den Satz beendet hatte bewegten wir uns zugegebenermaßen leicht genervt und verständlicherweise angespannt in Richtung Podium und nahmen das Mikrofon entgegen. Nach kurzer Begrüßung und unserem Bedauern, dass unsere Fragen, die wir aus gutem Grund so früh eingebracht hatten, nicht bereits in den jeweiligen Themengebieten behandelt wurden sondern jetzt auf diesem Weg am Ende der Sitzung nochmal gestellt werden müssen, bezog sich unsere erste Frage auf den (auch an diesem Abend) vielzitierten Weg, den man nun in Richtung Profifußball gehen will. Wie dieser Weg denn nun aussieht und ob auch der Vorstand diesen Weg, in Form einer hauptamtlichen Ausübung Ihrer Posten, mit geht. Nicolas Stieger bedankte sich erst mal für die von uns eingebrachten Fragen, die dann doch jeder gelesen und die man diskutiert hatte und er lobte unser Engagement. Außerdem sei ein Großteil der gestellten Fragen bereits im Laufe der Berichte beantwortet worden. Die Antwort auf die direkte Frage nach dem Weg: "Der Plan für den Aufstieg steht", aber für tiefgreifende Erklärung fehlt jetzt die Zeit. Nächste Frage unsererseits, dass, wenn die finanziellen Rahmenbedingungen nicht geschaffen werden können, man dies auch bitte offen kommunizieren soll. Eben weil auf diesem Weg auch die Erwartungshaltung und entsprechend der Frust der Anhänger steigt. In Folge dessen hat uns Herr Stieger zu einem Gespräch in den nächsten 14 Tagen eingeladen, in dem alle offenen Fragen behandelt werden sollen. Dem stimmten wir zu. Allerdings nur unter der Bedingung, dass die Ergebnisse dieses Gesprächs anschließend auch für alle Mitglieder und Fans publik gemacht werden und mit der Bitte, dass sich der Vorstand zu einer jährlichen JHV verpflichtet (steht allerdings bereits so in den Statuten, wurde aber über ein Schlupfloch im Vereinsgesetz übergangen)und es in Zukunft nie wieder zu einer solchen Informationsarmut kommen zu lassen.
In dieser schwierigen Situation, in der bereits das Essen kurz vor der Ausgabe stand und die Unruhe im Saal stieg konnten wir einfach nicht auf die sofortige Beantwortung aller Fragen bestehen, und eine öffentliche Diskussion ist in dieser Hinsicht auf jeden Fall ein Erfolg. Direkt nach dem offiziellen Ende der JHV kam Nicolas Stieger zu uns und berichtete, ohne Intention unsererseits, auch über die Rückbenennung des Vereins spätestens bei der nächsten Jahreshauptversammlung, allerdings sei eine Änderung bereits zum Saisonwechsel mit späterer Aufnahme in die Statuten denkbar. Während der JHV war für diese Frage leider keine Zeit mehr, auch aufgrund der Gefahr, dass man im doch breiteren Rahmen einer JHV als Traditionalist und Nachtrauerer nicht ernst genommen wird. Diese Frage wird aber sicher in Rahmen des Gesprächs nochmal gestellt werden um auch ein offizielles Bekenntnis zur Rückbenennung zu erhalten.
Im Anschluss kam man noch mit einigen Vorstandsmitgliedern ins Gespräch und unterm Strich erkannte man die gemeinsame Zielsetzung und die gemeinsamen Probleme, nur dass die fehlenden Informationen beide Seiten gegeneinander immer mehr aufwiegelten. So wie viele von uns die ewigen Aufstiegspressemeldungen und Stadionverbote getroffen hatten so trafen auch die Verantwortlichen die "Vorstand raus" Rufe und die Spruchbänder, deren Inhalt ankam. In Sachen pauschale Stadionverbote gab es auch Fortschritte zu vermelden. So kann jeder, den das pauschale Stadionverbot getroffen hat(also alle Fanklubmitglieder und Sympathisanten), beim Vorstand nachfragen ob ein Stadionverbot ausgesprochen wurde und wenn ja, warum. Es gibt größtenteils Fotos von den Betroffenen und wer sich nichts zu Schulden hat kommen lassen wird auch ins Stadion kommen. Auch diese Problematik hat sich durch die fehlende Kommunikation ergeben - so ergibt sich nach der JHV eine Haupterkenntnis: Anstatt anzunehmen was der Andere für Absichten hat und bereits vorher abzustempeln sollte in Zukunft die ehrliche Kommunikation im Vordergrund stehen - von beiden Seiten. So erspart man sich neben Konfrontation und steigender Anspannung auch Strafen, Verbote und einen Protest.
Sollte die Besprechung in den nächsten 14 Tagen zufriedenstellend ablaufen, die Mitglieder und Fans darüber entsprechend informiert werden und erste Stadionverbote gezielt für Einzelpersonen begründet werden wird auch ein Ende des Protests angedacht. Allerdings ist bis jetzt noch nichts passiert. Der Vorstand hat sich selbst eine Basis geschaffen von der er arbeiten kann. Wir haben jetzt mit Vorstand und Kuratorium eine Gesprächsbasis geschaffen auf der offene Fragen behandelt werden. Nicht mehr. Erst die Ergebnisse werden zeigen in welche Richtung es geht bzw. wie klar und ehrlich diese Richtung auch den Anhängern erläutert wird.
Dies alles ändert natürlich auch nichts an unserer kritischen, hinterfragenden Grundeinstellung - aus dem einfachen Grund, dass ein Verein auch von kritischen Stimmen lebt, so Diskussionen gefördert werden und auf diesem Weg fragen gestellt werden, die sich die Verantwortlichen sonst nicht stellen. Um einmal mehr den Capo des Commando Ultras Marseille zu zitieren "Wir sind die Wächter des Verein" - und diese Rolle werden wir auch weiterhin einnehmen.
Samstag, 25. Februar 2012
Von Vorbereitung, Verantwortung und Vereinsliebe - 4 Tage vor der JHV
Die Vorbereitung unserer Jungs auf die Rückrunde in der Regionalliga West ist in vollem Gange. Die Neuverpflichtungen und die raufgeholten Jugendspieler kämpfen gemeinsam mit den anderen Jungen und Führungsspielern um die Stammplätze. Und bereits nach den ersten Spielen hat sich gezeigt - mehr Offensivspieler bedeuten mehr Bewegung - mehr Druck auf den Gegner - mehr Torgefahr und so kommt auch öfters etwas Zählbares raus.
Wiedergeboren als der Vollblutstürmer, der er schon beim FC Hard war, ist in den bisherigen Spielen Semih Yasar. Die zusätzlichen Optionen auf den Außenbahnen ermöglichen ihm den Einsatz im Sturmzentrum und hier sorgt er durchgehend für Gefahr und auch für einige Tore. Der Last Minute Coup mit der Verpflichtung des jungen Brasilianers Vinicius Maciel Para brachte neben einer weiteren Sturmalternative, die wir so oder so gut gebrauchen können, südländisches Flair und eine gewisse Euphorie in die kälteste Winterpause der letzten Jahre. Die beiden Halbzeiten, in denen er sich bisher zeigen konnte, waren geprägt von großer Einsatzbereitschaft, Engagement und ließen ab und an einen Funken Genialität und Leichtfüßigkeit aufblitzen, für die die Fußballer vom Zuckerhut bekannt sind. Doch auch körperlich scheut unser neuer Sturmtank keinen Vergleich. Sein erster Treffer für unsere Schwarz-Weißen gegen Luschi Grün war sicher nicht der Letzte.
Wiedergeboren als der Vollblutstürmer, der er schon beim FC Hard war, ist in den bisherigen Spielen Semih Yasar. Die zusätzlichen Optionen auf den Außenbahnen ermöglichen ihm den Einsatz im Sturmzentrum und hier sorgt er durchgehend für Gefahr und auch für einige Tore. Der Last Minute Coup mit der Verpflichtung des jungen Brasilianers Vinicius Maciel Para brachte neben einer weiteren Sturmalternative, die wir so oder so gut gebrauchen können, südländisches Flair und eine gewisse Euphorie in die kälteste Winterpause der letzten Jahre. Die beiden Halbzeiten, in denen er sich bisher zeigen konnte, waren geprägt von großer Einsatzbereitschaft, Engagement und ließen ab und an einen Funken Genialität und Leichtfüßigkeit aufblitzen, für die die Fußballer vom Zuckerhut bekannt sind. Doch auch körperlich scheut unser neuer Sturmtank keinen Vergleich. Sein erster Treffer für unsere Schwarz-Weißen gegen Luschi Grün war sicher nicht der Letzte.
Im Mittelfeld gibt es mit Franco Joppi neben einer gut funktionierenden Ballverteilermaschine noch einen zusätzlichen Faktor für ständige Torgefahr. Dazu seine Qualität bei ruhenden Bällen, die er mit einem genialen Freistoß in den Winkel gegen die Viktoria schon eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. Zusätzlich zu den bisherigen Flügeln Einsle, Altuntas und Breitenberger hat sich Neuverpflichtung/Eigengewächs Dennis Alibabic hervorgetan. In Verbindung mit den zentralen Stammkräften Pekala, Karahasanovic und Lingg bleibt das Mittelfeld auch ohne Hagspiel weiterhin unser herausragendster Mannschaftsteil.
In der Verteidigung gab es nach dem Abgang von Werner Grabherr mit Robert Marku (nicht zu verwechseln mit Landesliga Eigengewächs Ronald Marku) eine Verstärkung zu vermelden. Da auch Ibrahim Erbek bei uns bleibt hat man auch in der Hintermannschaft weiterhin genügend Alternativen, vor allem da die Jungen wie Robert Kresser und Raphael Langebner bereits mit den Hufen scharren und sich mit den "Arrivierten" um einen Stammplatz matchen.
Ob ihnen das gelingt lassen wir jetzt mal offen, wichtig ist die Nähe zur 1. Mannschaft, die Erfahrung, die sie hier sammeln und auch die Perspektive, die sie so bekommen. Wie viel fehlt ihnen noch bis zur Regionalliga? Man führt den Jungen ein Ziel vor Auge. Wenn in dieser Hinsicht jetzt noch eine Möglichkeit gefunden wird um den gigantischen sportlichen Sprung von unserer 1b in der 2. Landesklasse bis zur 1. Mannschaft zu erleichtern, z.B. in Form einer Kooperation mit einem 4. oder 5. klassigen (evtl. grenznahen, ausländischen) Verein, kann man den Talenten Spielpraxis geben und auch von der hochklassigen Jugendarbeit bereits in naher Zukunft profitieren.
Im Tor gab es bezüglich Verletzungen wohl den größten Schock seit dem damaligen Beinbruch von Mario Bolter zu erleiden. Predrag Predi Zivanovic fällt aufgrund eines Knorpelschadens im Sprunggelenk zumindest den Rest der Saison aus. Predi, der sich wie kein anderer mit unserer Stadt, unserem Verein und unseren Farben identifiziert und Kontakt und Nähe zu den Fans sucht, war und ist der Fels in der Brandung, hat der ganzen Mannschaft oft die nötige Sicherheit und das Selbstvertrauen gegeben, sie im Spiel gehalten. Die Nr. 1 auf und neben dem Platz hat sich bereits jetzt für ewig ins Gedächtnis eines jeden treuen Bregenzer Anhängers eingebrannt. Auf diesem Weg noch einmal gute gute Besserung. Wir wissen, dass, wenn es auch nur die kleinste Möglichkeit auf eine Rückkehr gibt, du sie sofort ergreifen wirst und dass, sollte es diese nicht geben du zum Wohle deiner Familie und deiner selbst ohne lange Reden die richtige Entscheidung treffen wirst. Nur eines ist gewiss: Einmal Bregenz - Immer Bregenz.
Als Ersatz für Predi wurde kurzfristig ein alter Bekannter verpflichtet. Cetin Batir ist zurück und die Entwicklung, die er nach seinem Abgang durchgemacht hat und seine bisherigen Leistungen zeigen eines ganz klar: Beständigkeit und Verlässlichkeit. Er bringt seine Leistung, zeigt Einsatz und koordiniert auch von Anfang an gleich die Abwehr entsprechend. An die Stelle von Übermotivation ist eine gewisse Ruhe getreten und bis auf ein, zwei Unsicherheiten bei den bisherigen Spielen gab es souveräne Paraden zu sehen. Ob er auch in Pflichtspielen in 1 zu 1 Situationen funktioniert und auch unmögliche Bälle rausholt wird sich zeigen. Ein Vergleich zwischen ihm und Predi ist auf jeden Fall nicht angebracht und auch nicht fair. Wichtig ist: Für diese schwere Situation hat man eine gute Lösung gefunden.
Abgesehen von einer gewissen Unsicherheit bei Standardsituationen, vor allem bei Ecken des Gegners zeigen die bisherigen Testspiele eine funktionierende Mannschaft, die offensiv wie defensiv effektiv arbeitet und einen Willen nach mehr zeigt, ein Ziel für das man arbeitet. Da stellt sich zwangsläufig die Frage: Lässt sich dieses Ziel denn auch organisatorisch und wirtschaftlich verwirklichen?
Während in den letzten 1090 Tagen dies das Ende des Gedankenspiels gewesen wäre bekommen wir in 4 Tagen endlich Antworten auf diese Frage. Antworten, die wir uns ausmalen mussten weil wir sie sonst nur aus unregelmäßigen Kommentaren und Aussagen in der Stadionpost und auf vol.at herauslesen konnten. Unvollständig ist hierbei das geflügelte Wort. In jeder Hinsicht. Ob neben der Informationspolitik auch anderen Bereichen nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt wurde wollen wir am kommenden Mittwoch bei der Jahreshauptversammlung mit folgenden Fragen in Erfahrung bringen:
An den Vorstand des SC Bregenz
(die Herren) Jürgen Rupp, Ewald Giesinger, Reinhard Kaindl, Werner Pletsch, Hans Begle
Wir bitten Sie im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 29. Februar 2012 zur Stellungnahme hinsichtlich folgender Fragen und Themen:
Entwicklung der Einnahmen durch Sponsoring 2007/2008, 2008/2009, 2009/2010, 2010/2011, 2011/2012.
Zu Ihren Ergebnissen ergeben sich weiterführend folgende Fragen:
Inwiefern haben sich die finanziellen Rahmenbedingungen für einen Aufstieg in den letzten vier Jahren verbessert/verschlechtert?
Womit erklären Sie sich diese Verbesserung/Verschlechterung?
In den SCB News vom 22.10.2011 hat Interimsobmann Jürgen Rupp verlautbart, dass der Verein in spätestens drei Jahren wieder im Profifußball vertreten sein will.
Am 27.11.2011 hat Interimsobmann Jürgen Rupp über unseren Online-Medienpartner Vorarlberg Online auf dessen Plattform vol.at bekannt gegeben, dass man bereits in zwei Jahren den Schritt in den Profifußball wagen will.
Wurde unser Interimsobmann hier von unserem Medienpartner falsch zitiert oder hat sich die Zielsetzung innerhalb kürzester Zeit nochmals geändert, eventuell sogar aufgrund wirtschaftlicher Faktoren?
Wie wollen Sie einen Aufstieg in zwei, respektive in drei Jahren realisieren?Im vol.at Artikel vom 27.11.2011 sprechen Sie davon, dass „nur Spieler verpflichtet werden die diesen Weg mitgehen“.
Daraus ergibt sich zum einen die Frage, wie dieser Weg denn aussieht. Werden Sie im Falle eines Aufstiegs Ihre Vorstandsagenden hauptamtlich ausführen und damit diesen von Ihnen angekündigten Weg mitgehen, oder wird es beim Einstieg in den Profifußball auch im Vorstand zu personellen Veränderungen kommen?
Abschließend stellt sich die Frage, welche sportlichen und persönlichen Komponenten Sie bei der Wahl jener Spieler, die den Weg in den Profifußball mitgehen/mitgestalten sollen, berücksichtigen?
Entwicklung der Mitglieder, Proponenten und des Zuschauerschnitts in den Saisonen 2009/2010, 2010/2011, 2011/2012.
Nach der Aufstiegssaison in die Regionalliga bzw. der darauffolgende Saison müsste realistisch gesehen ein Rückgang der oben genannten Mitglieder, Proponenten sowie der Stadionbesuche erfolgt sein.
Unsere Fragen dazu wie folgt:
Ist dieser Rückgang erfolgt, wenn ja in welchem Ausmaß?
Hat sich dieser Negativtrend in den darauffolgenden Saison bis heute weiter fortgesetzt, wenn ja wie erklären Sie sich diese Entwicklung?
Wie wollen Sie diesem etwaigen Negativtrend entgegenwirken?
Falls Sie annehmen, dass dieser Negativtrend allein in der Erwartungshaltung des gesamten Umfeldes begründet liegt, inwiefern glauben Sie, diese Erwartungshaltung selbst mit diversen Ankündigungen hinsichtlich Aufstieg und sportlicher/wirtschaftlicher Ziele bestärkt zu haben? Wie erklären Sie den Wegfall von Veranstaltungen für Proponenten wie z.b. Proponenten/Prominentenspiele, Mannschaftspräsentation?
Welche Veranstaltungen planen Sie zukünftig in dieser Richtung?
Welche Leistungen erhalten Proponenten momentan bei unserem Verein?
Als langjähriges Mitglied in unserem Verein, ergeben sich außer dem Besuch der Jahreshauptversammlung (inklusive freier Verpflegung an diesem Abend) keine weiteren Sonderleistungen oder Vergünstigungen.
Da seit der letzten Jahreshauptversammlung am 2. März 2009 diese nicht mehr stattgefunden hat (nebenbei angemerkt ist dies gerechnet bis zur JHV 2012 ein Zeitraum von 1094 Tagen), ergab sich auf diesem Weg auch keine weitere Leistung mehr für die Mitgliedschaft.
Welche Bestrebungen gibt es Ihrerseits, für den Erwerb einer Mitgliedschaft in Zukunft Anreize zu schaffen?
Aktueller Zustand des Kuratoriums und Vorgänge/Entwicklungen im Kuratorium seit der letzten Jahreshauptversammlung vom 2. März 2009.
Dazu folgende Fragen:
Welche personellen Änderungen haben sich im Kuratorium seit der letzten JHV ergeben, abgesehen vom sehr bedauerlichen vorzeitigen Ableben von Wolfgang Glatz?
Warum kam es zu diesen Austritten und – was noch viel wichtiger ist – warum wurden die Mitglieder darüber nicht informiert?
Abgesehen von der Sponsorensuche ist die Aufgabe des Kuratoriums die Überwachung des Vorstands (falls dies nicht der Aufgabe des Kuratoriums entspricht, bitten wir um Korrektur).
Wer hat nach den Austritten bzw. der Auflösung (?) des Kuratoriums den Vorstand überwacht?
Falls der Vorstand selbst für die Suche des Kuratoriums verantwortlich zeichnet, inwiefern ist es in Ihren Augen mit moralischen/ethischen Grundsätzen vereinbar, dass Sie Ihre eigene Kontrollinstanz selbst aussuchen?
Wie gestaltete sich die Überwachung und Sponsorensuche des bisherigen Kuratoriums?
Obmannsuche und angekündigte Workshops in den letzten 4 Monaten.
Dazu folgende Fragen:
Im vol.at Artikel vom 27.11.2011 wird Interimsobmann Jürgen Rupp zur Suche nach einem Obmann folgendermaßen zitiert: „Den potenziellen Kandidaten wird eine klare Linie vorgegeben“. Wie sieht diese klare Linie aus? Mit wie vielen Kandidaten haben Sie in den letzten Monaten gesprochen? Aus welchen Gründen wurden diese letztendlich nicht in Betracht gezogen?
Im oben erwähnten Artikel wird über 2 Workshops zu den Themen Sport, Wirtschaft und Infrastruktur gesprochen, um in diesen Bereichen „gut aufgestellt zu sein“. Fanden diese Workshops statt? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, warum wurde auf der Website über die Ergebnisse nicht informiert? Wie sehen die Ergebnisse aus?
Halten Sie einen Aufstieg ohne Obmann für realistisch? Wenn nein, inwiefern kann man einen Zeitrahmen bis zum Einstieg in den Profifußball festlegen, wenn dieser Posten nicht besetzt ist?
Zum Abschluss wollen wir noch einmal klar stellen, dass wir einen Aufstieg „um jeden Preis“ keinesfalls gutheißen und jede sportliche Weiterentwicklung auch weiterhin wirtschaftlich fundiert sein soll und muss. Die Identität des Vereins darf für kurzfristigen, sportlichen Erfolg nicht riskiert werden.
In jedem Fall braucht es aber eine intensivere und ehrlichere Informationspolitik im Verein, damit es auch Fans und Mitgliedern möglich ist sich über die Abläufe und Entwicklungen zu informieren.
Des Weiteren bitten wir um eine zukünftige Verpflichtung zu einer jährlichen Jahreshauptversammlung und entsprechender Berücksichtigung in den Statuten, damit es nicht mehr zu einer solchen Informationsarmut kommen kann.
Wir danken vorab für die Beantwortung der von uns gestellten Fragen und erwarten mit Interesse eine abwechslungs- und aufschlussreiche Jahreshauptversammlung 2012.
Wir werden vor Ort sein und die Beantwortung dieser Fragen überwachen. Es sind Fragen, die den Vorstand vielleicht in Erklärungsnot bringen, vielleicht werden uns nur ein paar Phrasen aufgetischt. In jedem Fall muss er sich zum ersten Mal seit der Neugründung in diesen Angelegenheiten überhaupt erklären. Damit könnte der Großteil der interessierten Bregenzer Anhänger schon zufrieden sein. Dieses Jahr wird es keine halbstündige "Schnell Schnell JHV" geben, es werden auch kritische Stimmen zu hören sein. Doch eben diese kritischen Stimmen sollen und dürfen nicht nur vereinzelt und in diesen Fragen wahrgenommen werden. Sie sollen und müssen auch bei der Jahreshauptversammlung präsent sein!
Bei irgendwelchen Phrasen oder dem Nichtbeantworten einer direkten Frage muss ein Raunen durch den Raum gehen und Unzufriedenheit herrschen. Es muss dem Vorstand klar werden, dass man den Mitgliedern etwas schuldig ist. Wir sind noch immer ein Verein und in einem Verein haben auch die Mitglieder ein Mitspracherecht. Zwar hat unser Vorstand schon von Beginn an die Möglichkeit von direkter Demokratie so gering wie möglich gehalten. Direkt von den Mitgliedern wird nur das Kuratorium gewählt und dieses wählt den Vorstand (Stand Vereinsstatuten letzte JHV). Doch auch auf dieser JHV steht eine Statutenänderung auf der Tagesordnung. Diese kann irgendwelche regulären rechtlichen Gründe haben aber auch die Demokratie in unserem Verein weiter einschränken.
Wichtig ist, Gebrauch von dieser noch existierenden Möglichkeit zu machen. Nicht, wie z.B. die Fans von Austria Salzburg, die, als der damalige Präsident Quehenberger den Red Bull-Deal quasi im Alleingang durchzog, stimmlos zusehen mussten wie der eigene Verein seine Identität für kurzfristigen sportlichen Erfolg verkaufte. Das ist natürlich ein Extrembeispiel und aktuell ist nichts in diese Richtung bekannt. Und auch ob man aktuell als Mitglied einen solchen Schritt - wie damals bei Quehenberger - bei uns aufhalten könnte wage ich zu bezweifeln. Aber es ist ein Anfang. Es ist ein Schritt Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung, die Identität des Vereins auch auf diesem Weg zu bewahren und Entscheidungen im Sinne wirklich aller Bregenzer Anhänger zu fällen und nicht im Interesse ein paar Wirtschaftstreibender allein (Problem ist die Ausrichtung NUR nach den Geldgebern, ohne geht es logischerweise auch nicht!). Die Stimme, mit der wir gemeinsam unsere Mannschaft nach vorne treiben, für etwas zu benutzen, das Ausrichtung und Zukunft des Vereins positiv beeinflussen kann. Mit dem Mitgliedsbeitrag selbst helft ihr auch unserem Nachwuchs. Aber mit eurer Stimme könnt ihr auf lange Sicht der Jugend mehr als eure 30 Euro sichern! Genauso lassen sich auch in Bereichen wie der Fanpolitik gerechtere und vorallem ehrliche Wege gehen. Ergreift die Möglichkeit solange sie noch da ist, nehmt die Verantwortung wahr, geht am 29. Februar ins Klubheim Neu Amerika, erwerbt die Mitgliedschaft und sichern wir so auch eine kritische Betrachtung anstatt blindem "JA" stimmen. Das ganze geschieht nicht weil wir GEGEN etwas sind, sondern weil wir schlicht und ergreifend FÜR den Bregenzer Fußball sind. Gestern, heute und morgen. Ein Leben lang. Dass wir auch noch in Zukunft zu unserem Bregenzer Fußballklub von neunzehnhundertneunzehn gehen und auch unsere eigenen Kinder und Enkel noch mit ins Stadion nehmen können. Darum und nur darum geht es, und nicht um einzelne Personen - den Schreiber dieser Zeilen mit eingeschlossen.
Für Bregenz, Fogi im Februar 2012
Wichtig ist, Gebrauch von dieser noch existierenden Möglichkeit zu machen. Nicht, wie z.B. die Fans von Austria Salzburg, die, als der damalige Präsident Quehenberger den Red Bull-Deal quasi im Alleingang durchzog, stimmlos zusehen mussten wie der eigene Verein seine Identität für kurzfristigen sportlichen Erfolg verkaufte. Das ist natürlich ein Extrembeispiel und aktuell ist nichts in diese Richtung bekannt. Und auch ob man aktuell als Mitglied einen solchen Schritt - wie damals bei Quehenberger - bei uns aufhalten könnte wage ich zu bezweifeln. Aber es ist ein Anfang. Es ist ein Schritt Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung, die Identität des Vereins auch auf diesem Weg zu bewahren und Entscheidungen im Sinne wirklich aller Bregenzer Anhänger zu fällen und nicht im Interesse ein paar Wirtschaftstreibender allein (Problem ist die Ausrichtung NUR nach den Geldgebern, ohne geht es logischerweise auch nicht!). Die Stimme, mit der wir gemeinsam unsere Mannschaft nach vorne treiben, für etwas zu benutzen, das Ausrichtung und Zukunft des Vereins positiv beeinflussen kann. Mit dem Mitgliedsbeitrag selbst helft ihr auch unserem Nachwuchs. Aber mit eurer Stimme könnt ihr auf lange Sicht der Jugend mehr als eure 30 Euro sichern! Genauso lassen sich auch in Bereichen wie der Fanpolitik gerechtere und vorallem ehrliche Wege gehen. Ergreift die Möglichkeit solange sie noch da ist, nehmt die Verantwortung wahr, geht am 29. Februar ins Klubheim Neu Amerika, erwerbt die Mitgliedschaft und sichern wir so auch eine kritische Betrachtung anstatt blindem "JA" stimmen. Das ganze geschieht nicht weil wir GEGEN etwas sind, sondern weil wir schlicht und ergreifend FÜR den Bregenzer Fußball sind. Gestern, heute und morgen. Ein Leben lang. Dass wir auch noch in Zukunft zu unserem Bregenzer Fußballklub von neunzehnhundertneunzehn gehen und auch unsere eigenen Kinder und Enkel noch mit ins Stadion nehmen können. Darum und nur darum geht es, und nicht um einzelne Personen - den Schreiber dieser Zeilen mit eingeschlossen.
Für Bregenz, Fogi im Februar 2012
Samstag, 21. Januar 2012
7 Jahre Bianco e Nero Supporters Bregenz '05
Heute wird unsere Fangruppierung auf den Tag genau 7 Jahre alt! Alles gute zum Geburtstag und auf noch viele weitere Jahre voller Freud und Leid, Euphorie und Enttäuschung, auch voller Veränderung, mit alten aber auch neuen Gesichtern. Lasst uns trotz all dieser Zeit nicht auf den Anfang vergessen, auf die Personen, auf den Haufen, auf diese paar Verrückten die die Gruppe zu dem gemacht haben was sie heute ist. In jeden neuen Tag als BNSB'05 gehen wir aufgrund der Tage die bereits hinter uns liegen, und wir werden weiter einen Schritt nach dem anderen machen, unsere Gruppe, die gesamte Fanszene und unseren Verein weiter vertreten, unterstützen und (für sie) leben! Einmal Bregenz immer Bregenz! Forza bianconeri!
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